Felsenbirnen
Wollen Sie Heidelbeeren anbauen, haben aber keinen sauren Boden? Die Lösung ist die Felsenbirne, auch bekannt als Indianerbeere oder Rosinenbaum. Dieser unglaublich robuste Strauch gedeiht in ganz normaler Gartenerde, ist absolut frosthart (sogar die Blüten!) und schenkt Ihnen süße Früchte voller Vitamine. Wir sind Spezialisten für Felsenbirnen mit über 3.000 Pflanzen auf Lager. Bei uns finden Sie die schmackhaftesten Frucht-Kultivare für reiche Ernten sowie dekorative Zier-Kultivare, die ideal für essbare Hecken sind. Pflanzen Sie eine „Blaubeere“, die garantiert bei jedem wächst!
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Felsenbirne: Blaubeere der Ureinwohner, die überall wächst
Die Felsenbirne (Amelanchier) ist ein kleines Wunder für deutsche Gärtner. Sie wird oft als Indianer- oder Alaska-Beere bezeichnet, da ihre Früchte den Blaubeeren geschmacklich und optisch ähneln. Im Gegensatz zu ihnen benötigt sie jedoch keinen Torf oder komplizierte Pflege. Es ist eine "narrensichere" Pflanze, die auch dort zu 100 % Früchte trägt, wo eine Kanadische Blaubeere eingehen würde.
Warum auf die Felsenbirne setzen?
Neben ihrer Anspruchslosigkeit ist sie eine Vitaminbombe. Die Früchte sind reich an Eisen, Kalium, Magnesium und den Vitaminen A, B und C. Außerdem ist sie ein äußerst dekorativer Strauch – im Frühling ist sie von einer Fülle weißer Blüten bedeckt, im Sommer von blauen Früchten und im Herbst färben sich die Blätter in atemberaubenden Rot- und Orangetönen.
Sortenunterscheidung: Fruchttragende vs. Zierformen
In unserem Angebot finden Sie sorgfältig ausgewählte Kultivare, die sowohl ertragsorientierte Züchter als auch Liebhaber von Schönheit zufriedenstellen.
1. Fruchttragende großfrüchtige Sorten (Erlenblättrige Felsenbirne)
Diese Sorten wurden für maximale Fruchtgröße und -geschmack gezüchtet. Sie sind niedriger (in der Regel 2–4 m) und buschig.
- Süßester Geschmack: Die legendäre Sorte 'Smokey' gilt als die schmackhafteste mit sehr süßen Früchten. Ebenso hervorragend ist 'Honeywood', die später trägt und die Saison verlängert.
- Größte Früchte: Wenn Sie "Giganten" wollen, greifen Sie zur Sorte 'Martin' oder 'Thiessen'. Die Früchte haben einen Durchmesser von bis zu 1,5 cm!
- Hohe Erträge: Zuverlässige "Arbeitstiere" für volle Körbe sind 'Northline' und 'Sultana'.
- Neuheiten: Probieren Sie moderne polnische Sorten wie 'Sleyt', die sehr früh reift, oder 'Mandam'.
2. Zier- und "Baumtypen"
Sie zeichnen sich durch einen eleganteren Wuchs aus, sind höher und eignen sich auch als Solitärgehölze oder für lockere Hecken.
- Königliche Eleganz: Die Felsenbirne 'Prince William' und 'Princess Diana' werden Sie mit ihren großen Blüten und der wunderschönen Herbstfärbung beeindrucken. Die Früchte sind ebenfalls essbar und schmackhaft.
- Solitär für den Garten: Die Sorte 'Ballerina' oder 'La Paloma' bilden aufrechtere Sträucher bis hin zu Bäumen, die eine Zierde für jeden Garten sind.
Anbau: Hält auch Frühlingsfrösten stand
Die Felsenbirne stammt ursprünglich aus Nordamerika und Kanada und ist daher an raue Bedingungen gewöhnt. Frosthärte: Das Holz verträgt Frost bis -40 °C. Wichtiger ist jedoch – die Blüten vertragen Fröste bis -5 °C bis -7 °C. Dadurch trägt die Felsenbirne auch in Jahren, in denen Aprikosen, Äpfel oder Walnüsse erfrieren. Boden und Standort: Normale Gartenerde, durchlässig, mit einem pH-Wert von neutral bis leicht sauer (kein Torf nötig!). Sie liebt Sonne, im Schatten trägt sie weniger Früchte und wird weniger süß. Verwendung der Früchte: Die Früchte reifen bereits im Juni (daher der englische Name Juneberry). Sie sind frisch hervorragend, aber dank ihres höheren Pektingehalts perfekt für Gelees und Marmeladen.
Unser Tipp für Ihren Garten:
- Pflanzen Sie Felsenbirnen als essbaren Zierzaun. Sie wachsen dicht, schützen die Privatsphäre und geben Ihnen trotzdem eine Ernte. Der Pflanzabstand für den Zaun beträgt ca. 50–80 cm.
- Geben Sie ihnen im Frühjahr Bio-Dünger zur Wachstumsförderung, auch wenn sie auch ohne wachsen.
- Kombinieren Sie sie mit echten kanadischen Blaubeeren (wenn Sie ein Torfmoor haben) und verlängern Sie die Blaubeer-Saison von Juni bis September.
