Sumpfzypresse 'Pendens' Taxodium distichum 'Pendens'
Artikelnummer: 82895 8885817 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Sumpfzypresse 'Pendens' - ein laubabwerfender Nadelbaum aus der Art, die in den südöstlichen Staaten der USA verbreitet ist, wo sie in Flussauen und Sümpfen wächst. Die Sorte 'Pendens' gehört zu den älteren Auslesen und wurde bereits 1855 als von der typischen Art abweichend beschrieben. Sie bildet einen wachstumsstarken Baum, der unter den Bedingungen von Gärten und Parks Mitteleuropas normalerweise 15–20 m in die Höhe und 5–7 m in die Breite erreicht, bei idealer Feuchtigkeit kann er im Laufe der Zeit auch höhere Werte erreichen. Das jährliche Wachstum erreicht bei guter Feuchtigkeit oft 25–35 cm. Die Krone ist schmal-pyramidal, die Seitenäste hängen fast waagerecht herab und die Zweigspitzen neigen sich leicht, was dem Habitus einen leicht überhängenden, luftigen Charakter verleiht. Die Nadeln treiben hellgrün aus, werden im Sommer dunkler, verfärben sich im Oktober in orangebraune bis rotbraune Töne und fallen anschließend zusammen mit kurzen Trieben ab. Die Rinde ist faserig und gefurcht. Unauffällige Blüten erscheinen im März und sind geruchlos, nach der Bestäubung reifen kugelförmige Zapfen, die anfangs grün und später braun sind. Die Pflanze gilt im Allgemeinen nicht als giftig für Menschen oder die meisten Haustiere. In dauerhaft feuchten Böden können sich typische oberirdische Wurzelwucherungen, Pneumatophoren, bilden. In der Gartengestaltung wird er als Solitärgehölz am Wasser, in Alleen und in stadtresistenten Pflanzungen eingesetzt, wo er auch als laubabwerfende Alternative zu gewöhnlichen Nadelbäumen interessant ist.
Die Sumpfzypresse - ein imposanter Baum, der eine Höhe von etwa 30 bis 45 Metern erreicht. Junge Bäume haben eine kegelförmige oder pyramidenförmige Krone, die sich später zu einer breiteren und kräftigeren Form auswächst. Seine Krone ist oft ausladend und breit. Das Wachstum dieses Baumes ist mittelschnell, kann aber innerhalb weniger Jahrzehnte beträchtliche Ausmaße erreichen. Die Nadeln der Sumpfzypresse haben im Laufe des Jahres wechselnde Farben, was eine seiner markanten Eigenschaften ist. Im Frühling treiben sie in einem schönen erbsengrünen Farbton aus. Im Sommer sind die Nadeln hellgrün bis gelblich, typisch für die meiste Zeit des Jahres. Im Herbst beginnen sich diese Nadeln allmählich in wunderschöne Orange- bis Bronzetöne zu verwandeln, bevor sie abfallen. Diese Farbtransformation schafft einen erstaunlichen Kontrast in der Landschaft, wenn die Baumkrone warme und leuchtende Farbtöne annimmt, was ein bekanntes und sehr ästhetisches Merkmal dieses Baumes darstellt. Diese Herbstfarben der Nadeln sind einer der Gründe, warum die Sumpfzypresse ein sehr geschätzter Baum in Pflanzungen und Gärten ist. Die Sumpfzypresse hat mehrere bemerkenswerte Eigenschaften, darunter ihre Fähigkeit, verschmutzte Umgebungen zu tolerieren, wodurch sie zu einem willkommenen Baum in städtischen Gebieten wird. Sie ist auch bekannt für ihre Fähigkeit, in Gebieten mit periodischen Überschwemmungen oder Staunässe zu wachsen. Sie wird hauptsächlich als Zierpflanze verwendet und zeichnet sich besonders durch ihre Frische und Leichtigkeit in der Gartengestaltung aus. Sie kann auch dunklere Umgebungen angenehm und unaufdringlich beleben, besonders im Herbst, wenn sie beeindruckende Kontraste zu anderen Nadelbäumen vor dunklem Hintergrund bildet. Sie passt hervorragend zu Uferbepflanzungen, anderen Nadel- und Laubgehölzen, die schlanke Formen haben.
Pflege: Gedeiht am besten in voller Sonne, verträgt auch lichten Halbschatten, in warmen und windigen Lagen bewährt sich windgeschützte Lage und gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit. Geeignet ist frischer bis nasser, humoser Boden. Er wächst auch gut in schwereren Lehmböden und verträgt kurzzeitige Überflutungen. An dauerhaft trockenen Standorten verliert er an Vitalität und die Nadeln können vorzeitig braun werden. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–7,0. Auf stark kalkhaltigen Böden über ca. pH 7,5 kann es zu Chlorose kommen. Die Pflanzung aus Containern ist während der gesamten Vegetationsperiode von März bis November möglich, außerhalb der Frostperioden. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig, besonders bei warmem Wetter und Wind, und zwar mindestens während der ersten 2–3 Saisons, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Gedüngt wird sparsam, im Frühjahr mit Kompost oder einem langsam wirkenden Dünger. Der Schnitt beschränkt sich in der Regel auf das Entfernen von trockenem und kreuzendem Holz im Vorfrühling oder auf das Erziehungswachstum des Stammes. Rinden- oder Hackschnitzelmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und dämpft Temperaturschwankungen im Wurzelbereich. Bei jungen Bäumen hilft er auch gegen das Austrocknen im Winter. In Behältern werden eher junge Pflanzen kultiviert, eine Drainageschicht und der Winterschutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren sind notwendig. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen liegt bei etwa -23 bis -30 °C. Junge Pflanzungen sind empfindlicher gegen Wurzelfrieren. Die empfohlenen Abstände betragen in der Regel 6–10 m, bei kleineren Kultivaren 3–5 m. Zu den Krankheiten können Hallimasch und Wurzelfäule bei langfristiger Vernässung ohne Sauerstoff auftreten, bei Schädlingen Blattläuse und Spinnmilben im trockenen Sommer oder Raupen von Schädlingen. Eine ausgeglichene Bewässerung, eine luftige Krone und ein nicht überdüngtes Substrat verringern in der Regel das Risiko.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 05.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Eiben |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün, Orange |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Taxodium B: CZ-4282 C: 25/FP/0024 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Taxodium B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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