Sichuanpfeffer Zanthoxylum simulans
Artikelnummer: 72488 72481 89747 9999658 9999659 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Chinesischer Gelbholzbaum - auch bekannt als Szechuanpfeffer, ist ein sommergrüner Strauch bis kleinerer Baum aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae), der ursprünglich aus Ostchina, Korea und Taiwan stammt. In der Natur besiedelt er lichte Wälder und Gebüsche an Hängen und in Tälern, oft auf durchlässigen, steinigen oder sandigen Böden. In Kultur entwickelt er einen mehrstämmigen Wuchs mit unregelmäßig ausgebreiteter Krone und erreicht unter unseren Bedingungen normalerweise eine Höhe von 3–6 m bei einer Breite von 3–5 m. Die jungen Triebe tragen auffällige, breite Dornen, die das Gehölz zu einem markanten Solitär und einer wirksamen Barriere für eine lockere Hecke machen. Die Rinde älterer Stämme ist graubraun mit feiner Rillung. Die Blätter sind wechselständig, gefiedert, mit 7–11 Fiederblättchen von etwa 2–5 cm Länge, nach dem Zerreiben stark aromatisch. Von Mai bis Juni erscheinen kleine gelbgrüne Blüten in Rispen, die für Bestäuber wertvoll sind. Pflanzen sind zweihäusig, aber weibliche Exemplare tragen oft Früchte, auch ohne Anwesenheit männlicher Pflanzen. Von September bis Oktober reifen rote Kapseln, die sich öffnen und glänzende schwarze Samen zeigen. Als Gewürz dient die getrocknete Fruchtschale mit Zitrusaroma und einem typischen, leicht betäubenden Nachgeschmack. Die Herbstfärbung der Blätter geht in gelbe bis rötliche Töne über und verlängert den saisonalen Effekt. In der Komposition fügt sie sich gut zu Ziergräsern, Lavendel oder Gehölzen mit dunklem Laub ein, auch in Stadtgärten.
Anbau: Für den Anbau bewährt sich ein warmer Standort in voller Sonne bis leichtem Halbschatten, idealerweise windgeschützt, damit die jungen Triebe besser ausreifen. Der Boden ist am besten humos, aber gut durchlässig, mit Drainage und einem pH-Wert von etwa 5,5–7,2. Die Bewässerung ist besonders in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung wichtig, später verträgt das Gehölz auch kürzere Trockenperioden. Die Düngung reicht mit Frühlingskompost oder langsam löslichem Dünger, Überdüngung mit Stickstoff fördert üppige, schlecht ausreifende Triebe. Der Schnitt erfolgt im Spätwinter bis Frühjahr, hauptsächlich zur Auslichtung der Krone und zur Größenkontrolle. Bei der Ernte werden wegen der Dornen Handschuhe verwendet, die Kapseln werden geerntet, wenn sie rot werden und sich zu öffnen beginnen, und getrennt von den Samen getrocknet. Die Pflanzung erfolgt meist von März bis Mai und erneut von September bis November, in Abständen von 2–3 m als Solitär oder etwa 0,8–1 m in einer Hecke. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -23 bis -24 °C angegeben, junge Pflanzen in kälteren Lagen freuen sich über Mulch und Schutz des Wurzelhalses. Krankheiten und Schädlinge treten eher selten auf, das größte Risiko ist Staunässe. Der Anbau im Kübel ist bei jungen Pflanzen möglich, der Wurzelballen wird im Winter vor dem Durchfrieren geschützt.
Autor: Nikol | Überarbeitet: 12.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Exotisches Obst & Gemüse |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400 und mehr, 500 und mehr |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Zanthoxylum B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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