Schwarzkiefer 'Pyramidata/Pyramidalis' Pinus nigra 'Pyramidata/Pyramidalis'
Artikelnummer: 125021Detaillierte Produktbeschreibung
Schwarzkiefer 'Pyramidata/Pyramidalis' - eine ältere Sorte der Schwarzkiefer, die wegen ihres eng pyramidenförmigen bis säulenartigen Wuchses ausgewählt wurde. Die Art Pinus nigra stammt aus den Bergregionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie auf steinigen, oft kalkhaltigen Hängen und in trockeneren Wäldern wächst. Die Sorte behält die Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit der ursprünglichen Art, bildet aber eine schmalere und regelmäßigere Krone. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie eine Höhe von etwa 5–8 m und eine Breite von 2–3 m. Das Wachstum ist mittelschnell, mit jährlichen Zuwächsen von etwa 20–30 cm. Die Äste sind dicht angeordnet und wachsen schräg nach oben, wodurch eine kompakte, natürlich geformte Silhouette ohne Schnittbedarf entsteht. Die Nadeln wachsen in Büscheln zu zweit, sind 8–12 cm lang, steif, dunkelgrün und leicht glänzend. An älteren Pflanzen bilden sich eiförmige Zapfen von 5–8 cm Länge, die sich braun verfärben. Die Sorte wird als Solitärdominante, in linearen Pflanzungen entlang von Wegen oder Zäunen sowie als immergrüne Kulisse für gemischte Beete eingesetzt. In der Komposition lässt sie sich gut mit Ziergräsern, Lavendel oder niedrigen Sträuchern in hellen Farbtönen kombinieren.
Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika wächst. Die weite Verbreitung dieser beeindruckenden Art erklärt ihre große Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Bedingungen, denen wir sie in unseren Gärten und Städten aussetzen. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer der Lichtbedürftigkeit keine ausgeprägten Anforderungen. In der Tschechischen Republik ist sie zwar nicht heimisch, aber angesichts des sich ändernden Klimas, insbesondere in warmen Tieflagen, verdrängt sie stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, auch auf besonders kargen Böden. Sie verträgt Trockenheit gut und gedeiht sowohl in Ebenen als auch in Bergregionen. Sie wird oft auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die ursprüngliche Art dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.
Pflege: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, rizikem ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Nadelbräune und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Jana | Revision: 22.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | 2284900421594 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 500 und mehr |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL |
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