Rhabarber, Garten-Rhabarber 'Victoria' - Rheum rhabarbarum 'Victoria' Rheum rhabarbarum 'Victoria'
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Rhabarber 'Victoria' - eine langlebige Gemüsepflanze, die für ihre fleischigen Blattstiele angebaut wird und zur Familie der Knöterichgewächse gehört. Die Sorte 'Victoria' gehört zu den traditionellen europäischen Gartenauswahlen, die bereits im 19. Jahrhundert bekannt waren und in einigen Katalogen auch unter dem Namen 'Victoria 2' geführt werden. Aus einem kräftigen Rhizom treiben im Frühjahr Büschel breiter, tiefgrüner Blätter auf langen Blattstielen aus, und der Horst nimmt schnell an Volumen zu. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie etwa 1,2–1,5 m Höhe und Breite, bei Aufschießen von Blütenstielen kann sie höher sein. Die Blattstiele sind kräftig, überwiegend grün bis grünlich-rosa, mit einer feinen faserigen Struktur und einer ausgeprägten, aber ausgewogenen Säure. Für die Küche werden nur die Stiele verwendet, die Blattspreiten werden nicht verzehrt. Die Stiele eignen sich für Kuchen, Streusel, Marmeladen, Kompott und Saft, der Geschmack wird traditionell mit Erdbeeren, Himbeeren oder Äpfeln kombiniert. Sie enthalten von Natur aus organické Säuren, Ballaststoffe und Mineralstoffe, weshalb Rhabarber eine begehrte Zutat für die heimische Verarbeitung ist. Im späten Frühling bis Anfang Sommer können hohe Blütenrispen mit kleinen weißlichen Blüten wachsen, die am Rand eines essbaren Beetes dekorativ sind, aber aus Sicht der Ernte der Stiele eine Belastung für das Rhizom darstellen.
Pflege: Er gedeiht in voller Sonne bis zu leichtem Halbschatten, in warmen Tieflagen wird der Nachmittagsschatten geschätzt. Der Standort ist vor austrocknenden Winden geschützt und ohne winterliche Staunässe. Am besten geeignet ist ein tiefer, humoser, nährstoffreicher lehmiger bis lehmig-sandiger Boden mit guter Drainage, pH-Wert ca. 6,0–7,0. Die Bewässerung hält den Boden hauptsächlich nach dem Pflanzen und während Trockenperioden mäßig feucht, lange Staunässe erhöht das Fäulnisrisiko. Die Düngung basiert auf der Zugabe von Kompost oder reifem Mist im Frühjahr, oder auf einem ausgewogenen Dünger mit Schwerpunkt auf Kalium. Mulch aus Kompost oder Lauberde reduziert die Verdunstung und den Unkrautwuchs, bei schwereren Böden hilft auch Splittmulch um den Wurzelhals. Die Pflanzen werden im Frühjahr März–April oder im Herbst September–Oktober mit einem Abstand von 0,9–1,2 m, üblicherweise 1 Pflanze pro m², gepflanzt. Die Blüte tritt meist im Mai bis Juni auf, die Blütenstiele können die Bildung von Blattstielen schwächen, daher werden sie im Nutzanbau oft an der Basis entfernt. Die Ernte der Blattstiele erfolgt in der Regel von April bis Juni, bei kräftigen Horsten manchmal bis Juli, wobei immer ein Teil der Blätter zur Regeneration belassen wird, im ersten Jahr wird die Ernte begrenzt. Die Frostbeständigkeit von ausgereiften Horsten liegt bei etwa -25 bis -30 °C, riskanter ist eher die winterliche Nässe als Frost. Die Art verträgt kurzfristige Trockenheit, aber bei langer Trockenheit bildet sie dünnere Blattstiele. Die Kultur im Behälter ist in einem sehr voluminösen Topf von mindestens 40–60 l mit Drainageschicht und nährstoffreichem Substrat möglich, im Winter ist es ratsam, den Topf vor dem Durchfrieren des Ballens zu schützen. Der Schnitt besteht im fortlaufenden Entfernen beschädigter Blätter, im Herbst wird nur ein sauberer Horst und Mulch belassen. An Krankheiten können Blattflecken und Halsfäule auftreten, an Schädlingen insbesondere Schnecken an jungen Blättern.
Autor: Nikol | Überarbeitet: 20.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch R) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 140-160 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Rheum B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL |
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