Kupfer-Felsenbirne Amelanchier lamarckii
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Amelanchier lamarckii – ist im europäischen Raum die etablierte Bezeichnung für eine natürliche Hybride amerikanischen Ursprungs, wahrscheinlich eine Kreuzung aus Amelanchier arborea und A. laevis. In Parks und Gärten verhält er sich wie ein robuster, dekorativer und essbarer Strauch oder kleiner Baum, der das ganze Jahr über Zierwert bietet. In Kultur erreicht er normalerweise eine Höhe von 4–6 m und eine Breite von 3–4 m mit einem mehrstämmigen Habitus, wobei diese Form keine Regel ist. Er ist dornenlos. Unter idealen Bedingungen kann er bis zu 10 m hoch werden. Junge Blätter treiben bronzefarben aus, sind im Sommer sattgrün und färben sich im Herbst gelb, orange bis rot. Im April bis Mai öffnen sich beim Blattaustrieb reinweiße, sternförmige Blüten in kürzeren, locker aufrechten Trauben, mit zartem Duft und einer frühen Nahrungsquelle für Bestäuber. Es folgen runde, leicht bereifte Beeren, die bei Reife blau-schwarz sind, in der Regel 10–14 mm groß, mit angenehm süßem Geschmack und leichter Säure. Unter unseren Bedingungen reift er am häufigsten im Juni bis Anfang Juli. Die Früchte eignen sich zum direkten Verzehr, in Kuchen, Marmeladen, Sirupen sowie zum Einfrieren und Trocknen. In der Komposition funktioniert er als Solitär, in essbaren Pflanzungen und als Element von lockeren Hecken mit Frühlingsblüte und Herbstfärbung. Der Baum verfügt über ein feines Wurzelsystem in der oberen Bodenschicht.
Pflege: Die Pflanzen gedeihen in voller Sonne, vertragen auch Halbschatten, ein warmer, windgeschützter Standort beschleunigt die Fruchtreife. Der Boden sollte gut durchlässig, humos und leicht sauer bis neutral sein, Staunässe wird durch Drainage vermieden. Für Hecken werden Abstände von 0,8–1,0 m empfohlen, für Solitärpflanzen 1,5–2 m. Nach der Pflanzung ist ein kräftiges Gießen und eine 5–8 cm dicke Mulchschicht ratsam. In trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen vorteilhaft, im Frühjahr die Zugabe von Kompost oder Dünger für Obststräucher. Der Schnitt ist mäßig, nach dem 4.–5. Jahr werden 8–12 kräftige Triebe erhalten und jährlich die ältesten und verdichtenden Äste am Boden entfernt. Die Felsenbirne ist widerstandsfähig, verträgt Frost gut und liefert bei richtiger Pflege einen regelmäßigen Ertrag an schmackhaften Früchten. Sie wird in Töpfen von 40–60 l mit Drainage und humosem Substrat kultiviert, im Sommer wird eine gleichmäßige Feuchtigkeit aufrechterhalten. Im Frühjahr profitiert sie auch von einer Dosis langsam löslichen Düngers.
Container-Setzlinge können vom Frühjahr bis zum Herbst gepflanzt werden, wurzelnackte Setzlinge im Frühjahr oder Herbst nach dem Laubfall. Bei der Pflanzung wird der Setzling einige Zentimeter tiefer gesetzt, als er in der Baumschule gewachsen ist, und nach der Pflanzung gründlich gegossen.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 12.11.2025
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Felsenbirnen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Felsenbirnen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400 und mehr, 500 und mehr, 600 und mehr |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün, Bronze |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Felsenbirnen - /anleitungen-zum-anbau-von-obststrauchern/anleitung-zum-anbau-von-felsenbirnen/ |
| Fruchtfarbe: | Schwarz, Blau |
| Ernte-/Reifedatum: | Juli, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Amelanchier B: CZ-4282 C: 24/FP/0010 D: NL |
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