Kruhovník rozprostřený - Anacyclus pyrethrum var. depressus Anacyclus pyrethrum var. depressed
Artikelnummer: 135027Detaillierte Produktbeschreibung
Atlas-Gänseblümchen – eine niedrig wachsende, polsterbildende Staude aus Nordafrika, insbesondere aus dem Atlasgebirge. In der Natur besiedelt sie sonnige, steinige Hänge und Schotterböden mit schneller Wasserableitung, was ihre gute Trockenheitstoleranz erklärt. Im Garten bildet sie kriechende Triebe und einen dichten Teppich aus fein gefiederten Blättern in graugrünen bis silbrigen Tönen. Eine ausgewachsene Pflanze erreicht normalerweise eine Höhe von etwa 8–10 cm und eine Breite von 20–30 cm. Die Blütenköpfe erscheinen von April bis Juni, manchmal bis Juli, je nach Verlauf des Frühlings. Die einzelnen Blüten erinnern an kleine Margeriten. Weiße, zungenförmige Blütenstände haben auf der Rückseite eine rote bis purpurne Färbung, sodass die Knospen deutlich rosafarben sind und beim Schließen der Blüten die rote Rückseite wieder zum Vorschein kommt. Die Blütenscheibe ist leuchtend gelb und die Blüten werden von Bienen und Hummeln gerne besucht. Das Atlas-Gänseblümchen eignet sich für Steingärten, trockene Schotterbeete, Wegränder und flache Gefäße, wo die feine Blatttextur Stein und Schotter optisch mildert. In Kombinationen funktioniert es gut mit niedrigen Fetthennen, Thymian, Steinkraut oder kleinen Nelkenarten, die ähnliche Ansprüche an Trockenheit und Sonne haben.
Anbau: Für den Anbau ist ein Standort mit voller Sonne und sehr durchlässigem Boden entscheidend. Am besten bewährt sich lehmig-sandiger bis kiesiger Substrat mit hohem Anteil an mineralischen Bestandteilen und Drainage, damit im Winter keine Staunässe entsteht. Der pH-Wert wird von leicht sauer bis alkalisch vertragen, etwa 6–8,5. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, mit Schwerpunkt auf dem Frühjahrstermin in kälteren Regionen, damit die Pflanzen vor dem Winter gut anwurzeln. Für einen dichten Teppich werden die Pflanzen im Abstand von etwa 25–30 cm gesetzt, was ungefähr 9–12 Sämlingen pro 1 m² entspricht. Bewässerung ist hauptsächlich nach der Pflanzung erforderlich. Bei etablierten Beständen beschränkt sie sich in der Regel auf Perioden längerer Trockenheit, da Staunässe die Lebensdauer verkürzt und das Ausfrieren fördert. Die Düngung wird eher sparsam gehalten. Zu nährstoffreicher Boden führt zu spärlichem Wachstum und schlechterer Überwinterung, besser ist eine leichte Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einer geringen Dosis Dünger für Steingartenpflanzen. Nach der Blüte erscheinen oft verblühte Blütenköpfe, die für ein saubereres Aussehen laufend entfernt werden können, ein Rückschnitt ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen liegt ungefähr bei −24 bis −29 °C, entscheidend ist jedoch eine trockene Winterumgebung. In schwerem, nassem Boden können die Pflanzen auch bei milderen Frösten erfrieren, während sie im Schotter zuverlässiger überwintern. Schädlinge können Blattläuse an jungen Trieben sein, bei langanhaltender Feuchtigkeit drohen Pilzkrankheiten der Wurzeln. In Gefäßen ist es ratsam, einen Winterschutz gegen Durchnässung zu gewährleisten, zum Beispiel durch einen Unterstand oder die Platzierung unter einer Dachrinne mit minimaler Bewässerung.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 10.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch A) |
|---|---|
| EAN: | 2284900498855 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 0-10 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | April, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Anacyclus B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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