Kamtschatka-Heidelbeere 'Jolanta' Lonicera kamtschatica 'Jolanta'

Artikelnummer: 81130
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Die polnische Sorte der Kamtschatka-Heidelbeere bildet einen aufrechten bis leicht ausladenden Strauch von etwa 1,5–1,8 m Höhe und 1,2–1,5 m Breite mit dicht verzweigten, graubraunen Ästen. Im Frühling trägt sie gegenständige, eiförmige Blätter, die 3–6 cm lang sind. Im März und April blüht sie mit kleinen, hellgelben Blüten, die kurzfristigen Frösten standhalten und aus denen sich längliche, bläulich-violette, bereifte Beeren von 2–3 cm Länge entwickeln. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß bis süß-sauer, erinnert an Blaubeeren und schwarze Johannisbeeren. Die Früchte halten am Strauch, eignen sich zum direkten Verzehr und zur Verarbeitung und ergänzen in essbaren Pflanzungen Johannisbeeren und Stachelbeeren.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kamschatka-Beeren 'Jolanta' - eine aus Polen stammende Sorte, die für ihre Widerstandsfähigkeit gegen niedrige Temperaturen und ihren frühen Frühlingsflor bekannt ist. In Gärten bildet sie einen aufrechten bis leicht ausladenden Strauch von etwa 1,5–1,8 m Höhe und 1,2–1,5 m Breite. Die Äste sind dicht verzweigt, mit graubrauner Rinde, in der Jugend flexibler. Die Blätter sind gegenständig, eiförmig bis elliptisch, meist 3–6 cm lang, oberseits mattgrün, unterseits heller, im Frühjahr erscheinen sie bald nach der Blüte. Im März und April trägt sie in den Blattachseln kleine hellgelbe Blüten, die kurzfristigen Frühlingsfrösten gut standhalten, sodass die Fruchtbildung auch in ungünstigeren Jahren zuverlässig ist. Aus den Blüten entwickeln sich längliche, 2–3 cm lange bläulich-violette, bereifte Beeren mit einem Gewicht von etwa 2 g, die sich Mitte Mai bis Juni entwickeln. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß bis süß-säuerlich, mit Noten von Waldheidelbeeren und schwarzen Johannisbeeren. Die Früchte fallen nach der Reife nicht sofort ab, was die Ernte erleichtert. In der Küche werden sie zum direkten Verzehr, zum Einfrieren, zur Herstellung von Marmeladen, Kompotten, Säften oder Fruchtsaucen verwendet, die Fruchtfleischfarbe verleiht den Speisen einen tiefvioletten Farbton. Die Kamschatka-Beere wird auch für ihren höheren Gehalt an Vitamin C, Anthocyanen und anderen natürlichen Farbstoffen geschätzt, die den Speiseplan mit frischem Obst zu Beginn der Saison bereichern. In essbaren Pflanzungen ergänzt sie Johannisbeeren, Stachelbeeren und kleine Steinobstsorten, in kleineren Gärten eignet sie sich auch als frei wachsende, essbare Hecke.

Anbau: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Lonicera kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 4.12.2025

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Heckenkirsche

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren
EAN: 2284900178160
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 160-180
Blütenfarbe: Creme
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: April, Marsch
Fruchtfarbe: Blau
Ernte-/Reifedatum: Juni, Mai
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0007 D: PL

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