Kamtschatka-Heckenkirsche 'Zojka' Lonicera kamtschatica 'Zojka'

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Kälteresistente, produktive und großfrüchtige Honigbeeren-Sorte bildet einen aufrechten bis leicht ausladenden Strauch von etwa 1,5–1,8 m Höhe und 1,2–1,5 m Breite. Früh im Frühjahr treiben frischgrüne Blätter aus, im März und April trägt sie kleine weiße bis cremefarbene Blüten, die gegen Frühlingsfröste resistent sind. Von Ende Mai bis Juni reifen längliche, bläulich-violette, bereifte Beeren von 2–3 cm Länge mit saftigem, süßem bis süß-säuerlichem Fruchtfleisch mit Blaubeer- und Schwarze-Johannisbeer-Noten. Die Früchte, reich an Vitamin C und Anthocyanen, eignen sich für den direkten Verzehr und die Weiterverarbeitung.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Zojka' - frosthart, ertragreich und großfrüchtige Sorte. Unter unseren Bedingungen bildet sie einen aufrechten bis leicht ausladenden Strauch von etwa 1,5–1,8 m Höhe und 1,2–1,5 m Breite, mit dichten Zweigen und graubrauner Rinde. Gegenständige, eiförmige bis elliptische, 3–6 cm lange Blätter treiben sehr früh im Frühling aus und bilden einen frischgrünen Hintergrund für die Frühlingsblüten. Im März und April erscheinen in den Blattachseln kleine weiße bis cremefarbene Blüten, die kurzzeitigen Frühlingsfrösten gut standhalten, sodass die Fruchtbildung auch in wechselhaften Jahren zuverlässig ist. Aus befruchteten Blüten reifen von Ende Mai bis Juni längliche, blauviolette Beeren von etwa 2–3 cm Länge und einem Gewicht von etwa 1,5–2 g mit starker bläulicher Bereifung. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß bis süß-säuerlich, mit Noten von Waldheidelbeeren und schwarzen Johannisbeeren; die Früchte eignen sich für den direkten Verzehr, zum Einfrieren, für Desserts, Marmeladen, Säfte und Fruchtsaucen. Essbare Kamtschatka-Heckenkirschen werden für ihren höheren Gehalt an Vitamin C, Anthocyanen und anderen natürlichen Farbstoffen geschätzt, die den Speiseplan mit sehr frühem saisonalem Obst bereichern. In essbaren Pflanzungen ergänzt sie Johannisbeeren, Stachelbeeren und kleine Steinobstsorten gut und eignet sich in kleineren Gärten auch als frei wachsende essbare Hecke.

Anbau: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Lonicera kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 4.12.2025

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Heckenkirsche

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 160-180
Blütenfarbe: Creme
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: April, Marsch
Fruchtfarbe: Blau
Ernte-/Reifedatum: Juni, Mai
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0007 D: PL
Plant Passport 2: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL

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