Kamtschatka-Heckenkirsche 'Leningradskij Velikan' Lonicera kamtschatica 'Leningrader Riese'
Artikelnummer: 0433Detaillierte Produktbeschreibung
Kamschatka-Beeren 'Leningrader Riese' - gehört zu den russischen Sorten, die aus Populationen stammen, die aus Sibirien und dem Nordwesten Russlands stammen. Im Garten bildet sie einen aufrechten bis leicht ausladenden Strauch von etwa 1,5–1,8 m Höhe und 1,2–1,5 m Breite, mit dicht verzweigten Trieben und graubrauner Rinde. Die Blätter sind gegenständig, eiförmig bis elliptisch, etwa 3–6 cm lang, oberseits mattgrün, unterseits heller und treiben früh im Frühjahr aus. Im März und April trägt sie in den Blattachseln kleine weiße bis cremefarbene Blüten, die kurzzeitigen Frühlingsfrösten gut standhalten, sodass die Fruchtbildung auch in wechselhaften Jahren zuverlässig ist. Aus den Blüten entwickeln sich längliche, bereifte Beeren von etwa 2–3 cm Länge und einem Gewicht von etwa 1,5–2 g, blau-violett mit starker Bereifung. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß bis süß-säuerlich, mit Noten von Waldheidelbeeren und schwarzen Johannisbeeren. Die Früchte reifen normalerweise um den Mai und Juni herum, in höheren Lagen im Juni, nach der Reife fallen sie nicht sofort ab, was die Ernte erleichtert. Sie eignet sich für den direkten Verzehr, für Kuchen und Desserts, zum Einfrieren sowie zur Herstellung von Marmeladen, Säften und Soßen. Die Farbe des Fruchtfleisches verleiht den Speisen einen tiefvioletten Farbton. Die Kamschatka-Beere wird auch für ihren höheren Gehalt an Vitamin C, Anthocyane und anderen natürlichen Farbstoffen geschätzt, die zu einer nahrhafteren Ernährung zu Beginn der Obstsaison beitragen. In essbaren Pflanzungen ergänzt sie Johannisbeeren, Stachelbeeren und kleine Steinobstsorten gut und eignet sich in kleineren Gärten auch als frei wachsende essbare Hecke.
Anbau: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Lonicera kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 4.12.2025
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Heckenkirsche
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Maibeeren |
|---|---|
| EAN: | 2284900099656 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 160-180 |
| Blütenfarbe: | Creme |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | April, Marsch |
| Fruchtfarbe: | Blau |
| Ernte-/Reifedatum: | Juni, Mai |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0007 D: PL |
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