Kamtschatka-Heckenkirsche 'Boreal Blizzard' Lonicera kamtschatica 'Boreal Blizzard'

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Beliebte großfruchtige Sorte des Kamtschatka-Geißblatts. Bildet einen mittelstark wachsenden, dicht verzweigten Strauch von etwa 1,5–2 m Höhe und 1,5–2 m Breite, mit leicht aufrechtem bis halbkugelförmigem Habitus, der auch ohne starken Schnitt eine kompakte Form behält. Im April blüht sie mit kleinen gelb-weißen Blüten zu zweit in den Blattachseln, die widerstandsfähig gegen vorübergehende Fröste sind. Von Ende Mai bis Juni reifen 2–3 cm lange, dunkelblaue Beeren mit saftigem süß-säuerlichem Fruchtfleisch mit einem Hauch von Blaubeeren, reich an Vitamin C und Anthocyanen, geeignet für den direkten Verzehr, die Verarbeitung und das Einfrieren. Eine höhere Ernte wird durch die Pflanzung mehrerer Kultivare mit gleicher Blütezeit gewährleistet.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Haselstrauch 'Boreal Blizzard' - eine beliebte Sorte mit großen Früchten. Er zeichnet sich durch einen mittelstark wachsenden, dicht verzweigten Habitus aus und erreicht unter unseren Bedingungen normalerweise eine Höhe von 1,5–2 m und eine Breite von 1,5–2 m. Der Strauch hat eine leicht aufrechte bis halbkugelförmige Verzweigung und behält eine kompakte Form ohne starken Schnitt. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch bis eiförmig, 3–6 cm lang, mattgrün und auf der Unterseite heller. Im April trägt er kleine gelb-weiße, röhrenförmige Blüten zu zweit in den Blattachseln, die vorübergehenden Frost vertragen und frühen Pollen und Nektar für bestäubende Insekten liefern. Die Früchte sind groß, länglich-tonnenförmig bis leicht gebogen, dunkelblau mit einer Bereifung, etwa 2–3 cm lang und wiegen etwa 2–3 g. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß-sauer, bei voller Reife mit einem feinen Ton, der an Blaubeeren erinnert. Die Ernte findet unter unseren Bedingungen meist von Ende Mai bis Juni statt, oft etwas früher als bei Gartenerdbeeren, und liefert so frühes Kleinobst. Die Beeren eignen sich für den direkten Verzehr, für Obstsalate, Desserts, Marmeladen, Säfte und zum Einfrieren, wo sie Geschmack und Farbe behalten. Sie enthalten Vitamin C und Anthocyanfarbstoffe und bereichern eine abwechslungsreiche Ernährung. Für höheren Ertrag und gleichmäßige Früchte wird der Anbau mehrerer Kultivare mit gleicher Blütezeit empfohlen, z. B. 'Boreal Beast', 'Boreal Beauty' oder 'Aurora', die sich gegenseitig bestäuben.

Anbau: Verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C, und die Blüten halten kurzzeitigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Lonicera kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.

Autor: Nikol | Revision: 3.12.2025

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Heckenkirsche

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 180-200
Blütenfarbe: Creme
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: April
Fruchtfarbe: Blau
Ernte-/Reifedatum: Juni, Mai
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0003 D: CZ
Plant Passport 2: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0013 D: PL

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