Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Pacific' Lonicera kamtschatica 'Blue Pacific'

Artikelnummer: 131698
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Die Sorte 'Blue Pacific' gehört zu den spät blühenden Kamtschatka-Beeren, sodass sie sich gut mit anderen späten Kultivaren zur Bestäubung und für höhere Erträge kombinieren lässt. Der Strauch wird etwa 1,0–1,2 m hoch, blüht im Frühling mit unscheinbaren weiß-gelben Blüten und im Juni reifen längliche dunkelblaue Beeren, die etwa 3–4 cm lang sind. Der Geschmack ist süß-sauer mit einem Aroma nach Himbeeren und Blaubeeren, die Früchte eignen sich zum direkten Verzehr, für Sirupe und zum Einfrieren. Im Gegensatz zu kanadischen Blaubeeren benötigt sie keinen stark sauren Boden und ist auch für höhere Lagen geeignet.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Pacific' - ein laubabwerfender Strauch aus den kalten Regionen der Nordhalbkugel, geschätzt für die sehr frühe Ernte essbarer blauer Früchte. Die Sorte 'Blue Pacific' gehört zu den spätblühenden Typen und wird in einigen Katalogen auch unter der Selektionsbezeichnung 'F1-9-58' geführt. Sie bildet einen kompakten Strauch von etwa 1,0–1,2 m Höhe, normalerweise ähnlich breit, mit ovalen, hellgrünen Blättern, die sich im Herbst orange bis rot färben. Die Blüten sind klein, paarweise, weißlich bis gelblich und können zart duften; sie sind eine wichtige frühe Nektarquelle im Garten. Die Früchte reifen hauptsächlich im Juni. Sie sind länglich, dunkelblau und bereift, oft 3–4 cm lang, mit einem süß-säuerlichen Geschmack und einem Aroma, das an Himbeeren und Blaubeeren erinnert. Die Verwendung ist ähnlich wie bei anderen Sorten der Blauen Heidelbeere, also zum frischen Verzehr, für Pürees, Marmeladen, Säfte und gefrorene Früchte. In den Früchten werden Vitamin C und Polyphenole einschließlich Anthocyane beschrieben, die üblicherweise zu den Antioxidantien gezählt werden. Für eine stabile Fruchtbildung wird eine Kreuzbestäubung empfohlen, daher wird sie paarweise oder in einer kleinen Gruppe angebaut, zum Beispiel mit den Sorten 'Blue Moon' oder 'Blue Velvet'.

Pflege: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Lonicera kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.

Autor: Kristýna | Überprüfung: 19.12.2025

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Heckenkirsche

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren
EAN: 2284900473555
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100-120
Blütenfarbe: Creme
Blütezeit: April, Marsch
Ernte-/Reifedatum: Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL

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