Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Moon' Lonicera kamtschatica 'Blue Moon'

Artikelnummer: 131695
4,90 € / St
Auf Lager (199 St)
Variante
Lieferung bis:
25.03.2026
Lieferoptionen

Sorte mit frühen essbaren Beeren bereits Ende Mai/Anfang Juni, dabei ein sehr kompakter Strauch von ca. 0,6–0,9 m, der sich auch für kleine Gärten, als Hecke und im Kübel eignet. Die Sorte 'Blue Moon' blüht im Frühjahr mit weiß-gelben, schwach duftenden Blüten, die Fruchtbarkeit erhöht sich bei der Kultivierung mit einer weiteren spätblühenden Sorte. Im Gegensatz zu kanadischen Blaubeeren begnügt sie sich mit normaler Gartenerde und hat bei regelmäßiger Bewässerung nach der Pflanzung ein stabiles Wachstum. Die Früchte sind länglich, dunkelblau, süß-sauer, geeignet für den direkten Verzehr und für Marmeladen.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Moon' - gehört zu den laubabwerfenden Obststräuchern, die ursprünglich aus kühlen Regionen Nordostasiens und anderen Teilen der Nordhalbkugel stammen, wo sie an feuchteren Rändern borealer Wälder und in Gebüschen wächst. Die Sorte 'Blue Moon' bildet einen niedrigen, dichten Strauch mit einer Höhe und Breite von etwa 0,6–0,9 m und mit graugrünen, samtig wirkenden Blättern. Im Frühjahr erscheinen an einjährigen Trieben paarweise röhrenförmige Blüten in Weiß- bis Hellgelbtönen mit einem schwachen süßen Duft, die Bienen und Hummeln anlocken. Die Früchte reifen sehr früh, normalerweise von Ende Mai bis Juni. Sie sind länglich, dunkelblau bis blauviolett, bereift, mit einem Geschmack, der an eine Kombination aus Himbeeren und Blaubeeren erinnert. In der Küche werden sie frisch, in Joghurt, auf Kuchen, zu Marmeladen und zum Einfrieren verwendet. Die blaue Färbung hängt mit dem Anthocyangehalt zusammen, üblicherweise werden auch Vitamin C und weitere Polyphenole angegeben. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Gartenheidelbeeren ist die breitere Bodentoleranz und die frühe Ernte. Bei Lonicera-Arten wird generell von Fremdbestäubung ausgegangen, daher werden für eine gute Fruchtbildung mindestens zwei verschiedene Kultivare mit gleichem Blütezeitpunkt angebaut, zum Beispiel zusammen mit 'Blue Velvet' oder 'Blue Pacific'. Die Sorte ist sehr frostbeständig.

Pflege: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Lonicera kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.

Autor: Kristýna | Überprüfung: 19.12.2025

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Heckenkirsche

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren
EAN: 2284900473463
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100
Blütenfarbe: Creme
Blütezeit: April, Marsch
Ernte-/Reifedatum: Juni, Mai
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 25/FP/0110 D: NL
Plant Passport 2: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.

Dieses Feld nicht ausfüllen:

Sicherheitskontrolle