Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Forest' Lonicera kamtschatica 'Blue Forest'

Artikelnummer: 124679
5,90 € / St
Auf Lager (204 St)
Variante
Lieferung bis:
03.04.2026
Lieferoptionen

Die Sorte 'Blue Forest' bietet essbare Früchte, wenn frühe Sorten bereits reif sind, und verlängert so die Erntesaison. Der Strauch erreicht eine Höhe von etwa 1,0–1,5 m und eine Breite von 1,2–1,8 m, er eignet sich auch für kleinere Gärten oder den Anbau im Topf. Im Juni reifen dunkelblaue, bereifte Beeren mit süß-saurem Geschmack. Ein sonniger bis halbschattiger Standort mit gleichmäßig feuchtem Boden ist ideal. Für einen höheren Ertrag empfiehlt sich die Pflanzung mit einer weiteren später blühenden Sorte, zum Beispiel 'Blue Pacific'.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Forest' - oft als Kamtschatka-Blaubeere bezeichnet, ist ein laubabwerfender Strauch der Gattung Lonicera. Die Sorte 'Blue Forest' wird in einigen Katalogen auch unter dem Namen 'Magadan' geführt und als später blühender Typ mit geringerem Wuchs beschrieben. Im ausgewachsenen Zustand bildet sie einen dichten, ausladenden Strauch von etwa 1,0–1,5 m Höhe und 1,2–1,8 m Breite. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch, mittelgrün. Die Blüten sind klein, cremefarben bis gelblich-weiß, wachsen paarweise und erscheinen normalerweise im April bis Mai, also etwas später als bei frühen Sorten. Die Früchte reifen hauptsächlich im Juni. Die Beeren sind länglich bis zylindrisch, dunkelblau mit Bereifung, oft 3–4 cm lang, mit einem saftigen, süß-säuerlichen Geschmack. Die Verwendung ist vielseitig, vom Frischverzehr über das Backen bis hin zum Einfrieren, wobei die Früchte ihre Farbe behalten. Die dunkle Schale weist auf einen hohen Anteil an Anthocyanen und anderen Polyphenolen hin, üblicherweise wird auch Vitamin C genannt. In der Gartengestaltung lässt sie sich gut mit Johannisbeeren, Aronia und früh blühenden Zwiebelblumen kombinieren, die die Frühlingsbestäuber fördern. Die Früchte eignen sich frisch, für Smoothies, Marmeladen und zum Einfrieren. Die Sorte ist selbstunfruchtbar und benötigt für eine reiche Fruchtbildung einen geeigneten Bestäuber – gut bestäuben sie andere Sorten des Kamtschatka-Geißblatts mit ähnlicher Blütezeit, zum Beispiel 'Blue Pacific', 'Jugana' oder 'Vostorg'. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.

Pflege: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Honigbeere kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Honigbeere ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.

Autor: Kristýna | Überprüfung: 19.12.2025

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Honigbeere

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren
EAN: 2284900420962
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 120-140, 140-160, 100-120
Blütenfarbe: Creme
Blütezeit: Mai, April
Ernte-/Reifedatum: Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 25/FP/0110 D: NL
Plant Passport 2: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.

Dieses Feld nicht ausfüllen:

Sicherheitskontrolle