Kamtschatka-Heckenkirsche 'Aurora' Lonicera kamtschatica 'Aurora'

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Die Sorte 'Aurora' stammt aus der nordamerikanischen Züchtung russischer und japanischer Linien und zeichnet sich durch größere, süßere und weniger saure Früchte aus. Der Strauch wächst überwiegend aufrecht, erreicht eine Höhe von etwa 1,5–1,8 m und eine Breite von 1,2–1,4 m, hat feste Triebe und grüne Blätter, die sich im Herbst gelb und orange färben. Er blüht sehr früh, im April, mit kleinen weißlichen bis cremefarbenen Blüten. Die länglichen dunkelblauen Beeren reifen von Mitte Juni bis Anfang Juli, sind saftig, süßer, mit einer feinen Säure, reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Anthocyanfarbstoffen. Sie eignen sich zum direkten Verzehr, für Desserts und zum Einfrieren.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Aurora' - Die Sorte 'Aurora' entstand in Nordamerika durch die Kreuzung russischer und japanischer Linien und wurde wegen ihrer größeren Größe, ihres süßeren Geschmacks und ihres geringeren Säuregehalts der Früchte ausgewählt. Der Strauch wächst überwiegend aufrecht, leicht ausladend, erreicht unter unseren Bedingungen normalerweise eine Höhe von 1,5–1,8 m und eine Breite von 1,2–1,4 m und bildet eine mitteldichte Krone mit festen, gut ausreifenden Trieben. Die Blätter sind verkehrt eiförmig bis elliptisch, mittel- bis dunkelgrün und verfärben sich im Herbst gelb und orange. Blüht sehr früh im Frühling, normalerweise im April, mit kleinen weißlichen bis cremefarbenen röhrenförmigen Blüten zu zweit in den Blattachseln, die von Bienen und anderen Bestäubern aufgesucht werden. Die Früchte sind länglich-oval bis leicht birnenförmig, 1,5–2 cm lang, dunkelblau mit einer stärkeren bläulichen Bereifung und einer festeren Schale. Das Fruchtfleisch ist saftig, süßer, mit einer feinen Säure und einem vollen Aroma, das in wärmeren Lagen an den Geschmack von Waldheidelbeeren erinnert. Unter unseren Bedingungen reift 'Aurora' meist von Mitte Juni bis Anfang Juli. Die Beeren eignen sich zum direkten Verzehr, für Obstsalate, Kuchen und Desserts, für Marmeladen und Sirupe sowie zum Einfrieren, wobei sie Farbe und Geschmack gut behalten. Die Früchte enthalten natürlicherweise Vitamin C, Vitamin K, Ballaststoffe und Anthocyanfarbstoffe, die eine abwechslungsreiche heimische Ernährung gut ergänzen. Die Sorte ist fremdbestäubend und benötigt für eine reiche Fruchtbildung einen geeigneten Bestäuber – sie wird gut von anderen Sorten der Kamtschatka-Heckenkirsche mit ähnlicher Blütezeit bestäubt, zum Beispiel 'Honeybee', 'Borealis', 'Tundra' oder ausgewählte Sorten der Indigo-Reihe. In Obst- und Gartenanlagen lässt sich die Kamtschatka-Heckenkirsche gut mit Johannisbeeren, Stachelbeeren oder frühen Himbeersorten kombinieren, wo sie die frühe Erntezeit ergänzt.

Pflege: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Lonicera kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 05.12.2025

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Heckenkirsche

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 160-180
Blütenfarbe: Weiß
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: April
Fruchtfarbe: Blau
Ernte-/Reifedatum: Juli, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0015 D: PL
Plant Passport 2: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL
Plant Passport 3: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0024 D: CZ

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