Kamtschatka-Heckenkirsche 'Atut' Lonicera kamtschatica 'Atut'
Artikelnummer: 68316 10132 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Kamschatka-Beeren 'Atut' - die Sorte 'Atut' gehört botanisch zum Komplex der Art Lonicera caerulea. Die Kultivarsorte 'Atut' entstand in Polen im Obstbau-Forschungszentrum in Brzezna durch Auswahl aus aus Russland importierten Samen. Sie bildet einen laubabwerfenden, dicht verzweigten Strauch mit aufrechten bis leicht ausladenden Trieben, der im ausgewachsenen Zustand normalerweise 1,2–1,5 m hoch und 1,8–2,0 m breit wird. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch, mittelgrün. Im März bis April erscheinen in den Blattachseln unscheinbare, gelblich-weiße bis cremefarbene Blüten paarweise, reich an Nektar und von frühen Bestäubern gesucht. Die Früchte reifen sehr früh, meist um den Mai und Juni. Sie sind länglich, dunkelblau mit Bereifung, etwa 2,5–3 cm lang, mit saftigem Fruchtfleisch von süß-saurer Geschmacksnote ohne störende Bitterkeit. In der Küche werden sie frisch sowie für Kuchen, Sirupe, Marmeladen und zum Einfrieren verwendet. Die Pigmentierung der Schale weist auf das Vorhandensein von Anthocyanen hin, die Früchte werden auch wegen ihres Vitamin-C-Gehalts und anderer Polyphenole geschätzt. Bei ausgewachsenen Sträuchern werden unter Gartenbedingungen 2–3 kg Früchte geerntet, je nach Alter, Feuchtigkeitsverhältnissen und Bestäubung. Die Sorte ist Fremdbestäuber und benötigt für eine reiche Fruchtbildung einen geeigneten Bestäuber – gut bestäuben sie andere Sorten des Kamtschatka-Geißblatts mit ähnlicher Blütezeit, zum Beispiel 'Wojtek', 'Honeybee' oder 'Tundra'. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.
Pflege: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Lonicera kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.
Autor: Kristýna | Überprüfung: 19.12.2025
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Heckenkirsche
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Maibeeren |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 120-140, 140-160 |
| Blütezeit: | April, Marsch |
| Ernte-/Reifedatum: | Juni, Mai |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lonicera B: CZ-4282 C: 25/FP/0110 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL |
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