Japanische Aukube 'Sulphurea Marginata' Aucuba japonica 'Picturata'
Artikelnummer: 134839Detaillierte Produktbeschreibung
Japanische Aucuba 'Picturata' - ein immergrüner Strauch aus der Familie der Hartriegelgewächse, ursprünglich aus dem Unterholz feuchter Wälder Ostasiens. Sie kam 1783 in europäische Gärten und gehört bis heute zu den zuverlässigsten Gehölzen für Halbschatten und Schatten. Die Sorte 'Sulphurea Marginata', oft auch als Aucuba sulphurea 'Marginata' bezeichnet, bildet einen dichten, abgerundeten Strauch und erreicht in tschechischen Gärten normalerweise eine Höhe von 1,5–2 m × 1,5–2 m. Das Wachstum ist langsam bis mäßig, etwa 20–25 cm pro Jahr. Die Blätter sind ledrig, sehr glänzend, bis zu 20 cm lang und etwa 10 cm breit, mit einem fein gesägten Rand. Die Mitte des Blattes bleibt mittelgrün, die Ränder gehen in ein hellgrün bis cremefarbenes Gelb über, stellenweise mit unregelmäßiger Marmorierung, so dass der Strauch auch dunklere Ecken im Winter aufhellt. Im April bis Mai erscheinen kleine purpurne Blüten. Die Pflanzen sind meist zweihäusig, daher bilden sich an den weiblichen Exemplaren ab September ovale, leuchtend rote Beeren nur, wenn in der Nähe eine männliche Aucuba oder die zwittrige Sorte 'Rozannie' blüht. Die Früchte sind Zierde und ungenießbar. Im Garten findet sie Anwendung als Solitärgehölz an Nordwänden, in Unterpflanzungen unter Gehölzen und als niedriger Sichtschutz, wo sie gut mit Funkien, Farnen oder Rhododendren harmoniert.
Pflege: Am besten gedeiht sie im Halbschatten bis vollen Schatten, an einem sonnigen Standort kann es zu Schwarzfärbung oder Verbrennung der Blätter kommen, insbesondere im Winter und im Frühjahr bei Kombination von Sonne und Frost. Der Boden sollte humos, nährstoffreich, gleichmäßig feucht, aber durchlässig sein, mit einem empfohlenen pH-Wert von etwa 5,5–7,2. Auf schweren und staunassen Böden erhöht sich das Risiko von Wurzelschäden. Die Pflanzung in Deutschland erfolgt meist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst im September und Oktober. Die Bewässerung ist in den ersten beiden Vegetationsperioden wichtig, nach dem Einwurzeln kommt der Strauch auch mit trockenerem Schatten zurecht. Die Düngung mit Kompost oder langsam löslichem Dünger im Frühjahr fördert die Blattdichte. Der Schnitt beschränkt sich auf das Auslichten im Frühjahr und das Kürzen der Triebe nach dem Winter. Die Pflanze treibt gut auch aus älterem Holz aus. Die Topfkultur ist in einer geschützten Ecke mit regelmäßiger Bewässerung und Drainage möglich. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen liegt in Mitteleuropa bei etwa -23 bis -24 °C, junge Sträucher schätzen eine Winterabdeckung und einen Standort ohne Wintersonne. Früchte und Blätter sind beim Verzehr leicht giftig, daher ist bei Kindern erhöhte Vorsicht geboten. Für eine Hecke werden die Pflanzen je nach gewünschter Dichte etwa 0,8–1,2 m voneinander entfernt gepflanzt. Eine Mulchung mit Rinde ist vorteilhaft, da sie die Feuchtigkeit stabilisiert und Temperaturschwankungen an den Wurzeln reduziert. Im Winter während frostfreier Perioden ist eine mäßige Bewässerung vorteilhaft. Als Krankheiten können Blattflecken auftreten und bei länger anhaltender Staunässe Wurzelfäule, bei den Schädlingen sind Blattläuse und Schildläuse von Bedeutung. Windige, trockene Lagen verschlechtern das winterliche Erscheinungsbild der Blätter, daher ist ein windgeschützter Standort vorteilhaft.
Autor: Nikol | Revision: 17.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900495526 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 180-200 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Aucuba B: CZ-4282 C: 26/FP/0029 D: IT |
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