Jacquemonts Bartgras Parrotiopsis jacquemontiana
Artikelnummer: 9999689Detaillierte Produktbeschreibung
Jacquemonts Parrotie - ein seltenerer Laubschatten aus der Familie der Hamamelis, der vom westlichen Rand des Himalaya und angrenzenden Gebieten Afghanistans und Pakistans stammt. In der Natur wächst sie oft im Unterholz lichter Bergwälder, wo sie feuchten, humosen Boden und Windschutz bevorzugt. Im Garten bildet sie eine aufrechte, mehrstämmige Wuchsform und erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von etwa 2–4 m und eine Breite von 1,5–3 m. Die größte Zierde ist die frühe Blüte an kahlen Zweigen. Von Mai bis Juni erscheinen Büschel kleiner Blüten ohne auffällige Blütenblätter, aber mit auffälligen gelben Staubgefäßen, die von 4–6 großen weißen Hochblättern umgeben sind. Aus der Nähe erinnern sie an kleine Papiertaschentücher, aus der Ferne beleuchten sie sanft die noch unbelaubten Zweige. Die Blätter sind breit eiförmig, glänzend, frischgrün und mit deutlicher Nervatur, im Herbst verfärben sie sich tiefgelb. Junge Zweige sind gelb-grau und fein filzig. Die Art eignet sich als Solitärpflanze am Sitzplatz, im halbschattigen Gehölzstreifen sowie in Gesellschaft von Weiden, persischer Parrotie, Viburnum oder Ziergräsern, wo der Kontrast der weißen Frühlingszeichnung und des gelben Herbstes zur Geltung kommt.
Kultivierung: Der Standort bewährt sich sonnig bis halbschattig, idealerweise geschützt vor kaltem Wind. Im lichten Schatten bleiben die Blätter frischgrün und der Boden trocknet langsamer aus, in voller Sonne ist gleichmäßige Feuchtigkeit wichtig. Der Boden ist am besten tiefgründig und nährstoffreich, feucht, aber gut durchlässig, mit geringem Kalkgehalt. Es wird ein pH-Wert von etwa 5,0–6,5 empfohlen, bei schweren Lehmböden helfen Drainage und die Beimischung einer gröberen Fraktion. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt üblicherweise von März bis Oktober, im heißen Sommer ist ein Frühlings- oder früher Herbsttermin vorteilhaft. Nach der Pflanzung wird der Wurzelballen gleichmäßig feucht gehalten, Staunässe verringert jedoch die Vitalität, daher ist ein Abfluss überschüssigen Wassers wichtig. Die Düngung stützt sich üblicherweise auf Kompost oder organischen Dünger für Zierhölzer im Frühjahr, in trockeneren Sommern hilft eine Mulchschicht, die die Bodentemperatur stabilisiert. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, er erfolgt nur ein leichtes Auslichten oder eine Formkorrektur am Ende des Winters. Die Blüten können durch späte Fröste beschädigt werden, daher wird ein windgeschütztes Mikroklima geschätzt. Nach dem Einwurzeln verträgt sie auch kürzere Trockenperioden, wächst aber am besten bei regelmäßiger Bewässerung während langer Hitzeperioden. Die Kultur im Topf ist nur vorübergehend möglich, da die Art mit der Zeit einen tieferen Wurzelraum benötigt, im Topf ist zudem eine Winterisolierung des Pflanzgefäßes notwendig. Ausgewachsene Pflanzen sind bis -29 °C frostbeständig, junge Sträucher profitieren in den ersten Wintern von einem Schutz der Wurzelzone mit Mulch. Die Art ist im Allgemeinen resistent gegen Krankheiten und Schädlinge, gelegentlich können Blattläuse an jungen Trieben auftreten. Für ein freies Wachstum wird ein Abstand von etwa 2,5–3 m eingehalten, bei der Pflanzung in einer lockeren Gruppe etwa 2 m.
Autor: Kristýna | Revize: 13.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Raritäten |
|---|---|
| EAN: | 2284900501548 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 200-250, 250-300, 400 und mehr |
| Blütenfarbe: | Weiß, Creme |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Pflanzenpass: | A: Parrotiopsis B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
