Hungerblümchen Draba ventosa
Artikelnummer: 128521Detaillierte Produktbeschreibung
Chudina ventosa - eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae), ursprünglich aus Nordamerika. Sie wächst in den alpinen und subalpinen Regionen Westkanadas und der Rocky Mountains, oft auf Geröllhalden, in beweglichen steinigen Hängen und auf Felsvorsprüngen oberhalb der Baumgrenze, häufig auf kalkhaltigem Untergrund. Im Garten bildet sie eine bodennahe Rosette aus kleinen, fein behaarten, tiefgrünen Blättern, aus der kräftigere Stängel wachsen. Ältere Pflanzen bilden einen niedrigen Horst von ca. 10-15 cm Höhe und breiten sich im Garten normalerweise auf 20–30 cm aus. Die Art ist an Wind und kühle Nächte angepasst, daher verträgt sie offene Standorte gut, solange die Wurzeln in trockenem Kies liegen. Im späten Frühling, normalerweise im Mai bis Juni, trägt sie kleine, vierzählige, leuchtend gelbe Blüten in länglichen, ziemlich dichten Trauben, die auch aus der Ferne gut sichtbar sind. Die Pflanze findet Anwendung in Steingärten, Kiesbeeten und Kübeln, wo sie niedrige Polsterarten ergänzt und Höhe ohne Stützbedarf hinzufügt. In der Komposition harmoniert sie mit Gletscherrosen (Dryas), Steinbrech (Saxifraga) und niedrigen Nelken (Dianthus), die ähnliche durchlässige Standorte bevorzugen. Das frühe Blühen trägt zum Angebot an Pollen und Nektar bei, zu einer Zeit, in der es im Garten noch wenig Blüten gibt.
Pflege: Volles Sonnenlicht und ein luftiger Standort sind ideal, wo es im Winter nicht lange feucht bleibt. Am besten bewährt sich ein steiniger oder kiesiger Boden mit hohem Mineralanteil und schneller Wasserableitung, gegebenenfalls ein Hochbeet oder eine Rinne. Als Mulch wird Kies verwendet, der den Wurzelhals vor Feuchtigkeit schützt und die Blattrosetten sauber hält. Der empfohlene pH-Wert liegt eher im neutralen bis leicht alkalischen Bereich, etwa 6,8–8,0. Bewässerung ist nach der Pflanzung wichtig, später verträgt die Pflanze normalerweise kürzere Trockenperioden, während Staunässe zu Fäulnis von Wurzeln und Wurzelhals führt. Die Pflanzung erfolgt unter unseren Bedingungen von März bis November, bei der Kultur im Topf auch während einer längeren Saison. Die Frostbeständigkeit ist bei trockener Überwinterung normalerweise gut, empfindlicher reagiert sie auf Winterfeuchtigkeit und wiederholtes Tauen und Gefrieren. Die Düngung wird sparsam gewählt, eine kleine Frühlingsdosis Kompost oder Dünger für Steingartenpflanzen reicht aus, ein Übermaß an Nährstoffen fördert ein spärliches Wachstum. Die Abstände zwischen den Pflanzen werden auf etwa 20–25 cm gewählt, was je nach Art der Pflanzung etwa 16–25 Pflanzen pro m² entspricht. An Krankheiten treten hauptsächlich Fäulnis bei Staunässe auf, von Schädlingen können lokal Schnecken Schaden anrichten. Nach der Blüte können die verblühten Stängel entfernt werden, damit die Pflanze sich nicht durch Samenbildung erschöpft und der Wuchs gepflegt aussieht. In Töpfen ist eine Überwinterung im Windschatten und unter einem Dach vorteilhaft, wo Staunässe reduziert wird.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 06.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch D) |
|---|---|
| EAN: | 2284900446313 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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