Heldreich-Kiefer 'Aphrodite' Pinus heldreichii 'Aphrodite'

Artikelnummer: 720129
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Langsam wachsende Kiefernkultivar, die sich durch einen regelmäßigen, kegelförmigen Habitus und feste, glänzende, 6–10 cm lange Nadeln auszeichnet. Sie erreicht eine Höhe von ca. 2–3 m bei einer Breite von ca. 1,5–2 m und eignet sich daher für kleinere Gärten, Steingärten und repräsentative Vorgärten. Die Kultivierung ist auf vollem Sonnenlicht in gut durchlässigem Boden zuverlässig. Nach dem Einwurzeln verträgt sie Trockenheit und Bergklima und ist bis −28 °C frostbeständig. In Gefäßen bildet sie langfristig eine kompakte und stabile Komposition ohne die Notwendigkeit regelmäßigen Rückschnitts.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Pinus heldreichii 'Aphrodite' - eine Gebirgsart aus dem Balkan und Süditalien, wo sie an Kalk- und Felshängen in Höhenlagen von etwa 900–2.000 m wächst. Die Sorte ‘Aphrodite’ wurde wegen ihres kompakten Wuchses, ihrer dichten Verzweigung und ihrer regelmäßigen Kronenform ausgewählt. Im Erwachsenenalter erreicht sie eine Höhe von etwa 2–3 m und eine Breite von 1,5–2 m, wobei der jährliche Zuwachs etwa 10–15 cm beträgt. Die Krone ist breit kegelförmig, symmetrisch und von Natur aus dicht, ohne dass eine Formgebung erforderlich ist. Die Nadeln sind fest, glänzend, dunkelgrün, 6–10 cm lang, wachsen zu zweit in Büscheln und bleiben mehrere Jahre an den Zweigen, so dass die Pflanze auch im Winter voll aussieht. Die Zapfen sind eiförmig bis kegelförmig, 6–8 cm lang, reifen im zweiten Jahr und bleiben lange an den Zweigen. Dank ihrer kompakten Größe eignet sich die Sorte als Solitärpflanze für kleinere Gärten, Vorgärten und Steingärten, sie findet auch in Schotterbeeten oder in Kübeln auf Terrassen Verwendung. Sie kontrastiert gut mit niedrigen Stauden, Bodendeckergehölzen und Ziergräsern. Die dunklen Nadeln bilden einen ruhigen, immergrünen Hintergrund für saisonale Pflanzungen.

Die Bosnische Kiefer - Pinus heldreichii, auch bekannt als Weißrindige Kiefer, ist eine europäische zweinadelige Kiefernart, die natürlicherweise in Bergregionen, insbesondere auf Kalkstein im Balkan, vorkommt. Dieser Baum, der optisch der Schwarzkiefer (Pinus nigra) ähnelt, kann eine Höhe von bis zu 35 m erreichen und zeichnet sich durch seine breite Verzweigung bis zum Boden aus. Die Krone des Baumes ist kegelförmig und die Rinde ist dünn, aschfarben, mit einem unteren Teil, der kantig-schuppig ist. Äste und junge Triebe haben einen grau-braunen Farbton, wobei sich die jungen Triebe von der Schwarzkiefer durch ihr bereiftes Aussehen unterscheiden. Die Knospen sind länglich-eiförmig, grau-weißlich mit weißen Spitzen und nicht harzbedeckt. Die Nadeln sind zu zweit angeordnet, etwa 4–9 cm lang und am Ende der Zweige pinselartig gebündelt. Sie zeichnen sich durch ihre Steifheit und ihre glänzend grüne Farbe aus.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch zahlt sich bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden aus. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, ein Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit sein, Krankheiten wie Nadelbräune und Wurzelfäule in schwerem Boden. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Jana | Überarbeitung: 23.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 200 und mehr
Blattfarbe: Dunkelgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL

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