Deutsche Mispel - im Container Mespilus germanica

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Die Deutsche Mispel ist ein altes Obstgehölz aus Südosteuropa und Südwestasien. Sie bildet einen kleineren Baum oder einen größeren Strauch von etwa 3–5 m Höhe und 3–4 m Breite, mit einer allmählich lockerer werdenden Krone und einer graubraunen, tief gefurchten, korkigen Rinde, die auch im Winter dekorativ ist. Im Mai trägt sie große weiße bis leicht rosafarbene Blüten mit einem Durchmesser von 3–5 cm, die von Bienen und anderen bestäubenden Insekten gut besucht werden. Sie trägt abgeflacht-kugelige, bräunliche Kernfrüchte, die im Oktober bis November reifen und sich nach dem Erweichen gut zum direkten Verzehr, für Fruchtaufstriche, Konfitüren, Chutneys und Schnaps eignen und den abwechslungsreichen Herbstspeiseplan angenehm bereichern.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Mispel - gehört zu den alten Obstgehölzen, die aus Südosteuropa und Westasien stammen. Im ausgewachsenen Zustand bildet sie einen kleineren Baum oder einen größeren Strauch, der etwa 3–5 m hoch und 3–4 m breit wird, mit einer anfangs regelmäßig kugelförmigen Krone, die sich im Alter lockert und einen unverwechselbaren Charakter erhält. Stamm und Gerüstäste haben eine graubraune, tief gefurchte, korkige Rinde, die auch im Winter dekorativ ist. Die Blätter sind verkehrt eiförmig bis elliptisch, 6–12 cm lang, oberseits dunkelgrün und leicht glänzend, unterseits heller, im Herbst verfärben sie sich in gelbe und bräunliche Töne. Im Mai, normalerweise nach dem Austreiben der Blätter, erscheinen an den Enden kurzer Triebe große weiße bis leicht rosafarbene Blüten mit einem Durchmesser von etwa 3–5 cm, einzeln oder zu mehreren, die von Bienen und anderen bestäubenden Insekten gut besucht werden. Die Früchte sind abgeflacht-kugelförmige bis leicht birnenförmige Kernfrüchte von etwa 3–5 cm Größe, mit einer anfangs grünlich-braunen, später rostbraunen Schale und einem weit geöffneten Kelch. In unseren Breitengraden reifen sie im Oktober bis November und werden für die Ernte verwendet, wenn sie nach dem ersten Frost oder nach dem sogenannten „Bletting“ bei der Lagerung weich geworden sind, wodurch das Fruchtfleisch eine breiige Konsistenz und einen süßlich-würzigen Geschmack mit leichter Säure erhält. Die Früchte werden nach dem Erweichen zum direkten Verzehr verwendet, zum Kochen von Fruchtaufstrichen, Marmeladen und Chutneys, für Fruchtmischungen, Most oder Schnaps. Sie enthalten Vitamin C, Tannine, Pektin, organische Säuren und Ballaststoffe und stellen eine interessante Abwechslung für die Herbst- und Winterernährung dar. In der Gartengestaltung eignet sich die Mispel als Solitärgehölz auf dem Rasen, als Teil kleiner Obstgärten, naturnaher Pflanzungen und gemischter Hecken mit anderen Kernobstsorten.

Pflege: Wir empfehlen sonnige bis leicht schattige Standorte, die vor extrem kalten Winden geschützt sind. Die Mispel gedeiht am besten in tiefgründigen, mittelschweren, humosen und gut durchlässigen Böden mit ausreichend Kalzium, mit einem pH-Wert von leicht sauer bis leicht alkalisch, etwa im Bereich von pH 6–7,5. Sie verträgt auch Trockenperioden dank ihres tiefen Wurzelsystems, schätzt jedoch in den ersten Jahren nach der Pflanzung regelmäßige Bewässerung. Die Frostbeständigkeit liegt bei etwa −20 °C, ausgereifte Bäume vertragen auch kurzfristige Tiefstwerte, die im Mai blühenden Blüten sind relativ wenig durch späte Fröste im Frühjahr gefährdet. Die Bäume werden am häufigsten im Herbst von Oktober bis November oder im Frühjahr von März bis April gepflanzt, mit einem Abstand von etwa 3–4 m zu anderen Gehölzen. Die Mispel ist meist teilweise selbstfruchtbar, für eine sicherere Fruchtbildung und regelmäßige Ernte ist jedoch die Pflanzung mehrerer Exemplare oder die Integration in eine gemischte Obstanlage vorteilhaft. Der Schnitt ist meist mäßig, in den ersten Jahren geht es vor allem um die Erziehung der Krone, später um gelegentliches Auslichten und Entfernen verdichtender oder beschädigter Äste. Als Düngung bewährt sich die jährliche Zugabe von Kompost oder gut verrottetem Mist im Wurzelbereich unter der Krone, der Boden wird locker gehalten und eine Mulchung mit organischem Material ist vorteilhaft, da sie die Wasserverdunstung reduziert und das Bodenleben fördert. An Krankheiten können Schorf oder Monilia-Fruchtfäule auftreten, Vorbeugung ist eine luftige Krone und das rechtzeitige Aufsammeln abgefallener Früchte. Die Mispel insgesamt wirkt als anspruchsloses, langlebiges Gehölz, das Zierwert mit der Möglichkeit der Verarbeitung von Herbstfrüchten verbindet.

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Obstbäume
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr
Blütenfarbe: Weiß
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Obstbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Fruchtfarbe: Braun
Ernte-/Reifedatum: Oktober, November
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Mespilus B: CZ-4282 C: 25/FP/0149 D: NL
Plant Passport 2: A: Mespilus B: CZ-4282 C: 26/FP/0028 D: IT

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