Blaufichte 'Bialobok' Picea pungens 'Bialobok'
Artikelnummer: 61032 71302 8885560 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Blaufichte 'Bialobok' - eine polnische Kultivarsorte der Blaufichte, die in der Baumschule von Jan Białobok als auffällig gefärbter Sämling einer Art aus den Rocky Mountains in Nordamerika entstanden ist. In der Natur bewohnt die Blaufichte Bergabhänge mit kalten Wintern und relativ trockenen Sommern, was sich in ihrer Frost- und Windbeständigkeit widerspiegelt. Der Kultivar 'Bialobok' erreicht unter mitteleuropäischen Bedingungen normalerweise eine Höhe von 3–5 m und eine Breite von etwa 3 m, das Wachstum ist jedoch langsam und in zehn Jahren sind die Pflanzen etwa 2 m hoch. Der Habitus ist breit kegelförmig, die Äste sind kurz, steif und überwiegend waagerecht angesetzt, wodurch ein dichtes Kronengerüst entsteht. Die Nadeln sind kräftig, stachelig, etwa 2–3 cm lang, strahlenförmig um die Triebe angeordnet, auf beiden Seiten hell- bis silbrigblau. Das auffälligste Merkmal des Kultivars sind die Frühlingszuwachse, die in einem cremefarbenen Gelb bis fast Weiß erscheinen und für mehrere Wochen einen starken Kontrast zum älteren blauen Nadelwerk bilden, besonders an vollsonnigen Standorten. Im Laufe der Saison dunkeln die jungen Nadeln allmählich nach und nehmen einen bläulichen Farbton an, dennoch behält die Krone das ganze Jahr über ein frisches Aussehen. Die Stechfichte 'Bialobok' eignet sich als Solitärpflanze im Rasen, als dominierendes Element in Heidegärten und als markanter Akzent in gemischten Pflanzungen mit anderen Nadelgehölzen und Sträuchern, wo sie auch im Winter Struktur und Farbe einbringt. Die stacheligen Nadeln bilden gleichzeitig eine natürliche Barriere und die dichte Verzweigung bietet Kleinvögeln Unterschlupf, der harzige Duft der Nadeln kommt bei Berührung oder nach Regen zur Geltung.
Blaufichte, auch Silberfichte genannt. Ein schöner Nadelbaum, der aus Nordamerika stammt, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Orten wächst. Er gedeiht sowohl in Schwarzerde in der Steppenzone als auch auf Torf- und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stachelig. Sie haben eine mattgrüne, graugrüne bis silbrig-weiße Farbe und weisen auf jeder Seite 3–6 Reihen von Spaltöffnungen auf. Die Zapfen sind weich, zylindrisch-länglich, in der Jugend meist grün, in der Reife hellbraun. Er erreicht eine Höhe von 30 m, selten bis 50 m. Die Krone ist dicht verzweigt mit horizontalen, kegelförmigen Ästen. Er ist eine der beliebtesten, gärtnerisch genutzten Fichten, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Er wird in vielen Kultivaren angebaut. Besonders Kultivare mit grauem oder blaugrauem Nadelwerk sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, d.h. bis 20-30 Jahre. Er wächst auch in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken, wo andere Nadelbäume leiden, verhältnismäßig gut. Dank seines langsamen Wachstums eignet er sich auch für kleine Gärten.
Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit der Kultivar genügend Platz hat, seine volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 25.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 500 und mehr |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün, Grau/Silber |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Verpackung oder Behälter |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0032 D: PL |
| Plant Passport 3: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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