Bitterorange 'Canaliculata' Citrus aurantium 'Canaliculata'

Artikelnummer: 79227
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Der mittelgroße Bitterorangenbaum hat immergrünes, dunkelgrünes Laub und weniger dornige Äste. Die stark gerippten, stark schälbaren Früchte haben einen typisch bitter-säuerlichen Geschmack und eignen sich daher hauptsächlich zur Weiterverarbeitung zu Marmeladen, Kandierungen, aromatischen Sirupen und Likören. Die Pflanze verträgt die Kultivierung im Topf gut und blüht bei ausreichend Licht wiederholt vom Frühling bis zum Herbst. Geeignet für Töpfe auf Terrassen, Balkonen und in Wintergärten.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Bitterorange 'Canaliculata' - auch bekannt als gerippte Bitterorange, gehört zu den historischen Sorten, die seit dem 16. Jahrhundert in der Toskana angebaut und in den Orangerien europäischer Adelssitze geschätzt werden. Unter unseren Bedingungen wächst sie als mittelgroßer Baum im Topf, normalerweise bis zu 1,5–2 m Höhe und etwa 1–1,5 m Breite, mit einer dichten, gut verzweigten Krone und dunkelgrünen, ledrigen, leicht gekerbten Blättern. Die Äste tragen nur kurze Dornen. Große weiße Blüten mit einem starken, süß-zitrusartigen Duft erscheinen hauptsächlich von März bis Juni, unter geeigneten Bedingungen können sie auch im Sommer nachblühen und locken Bienen und andere bestäubende Insekten an. Aus den Blüten entwickeln sich mittelgroße, leicht abgeflachte bis unregelmäßig ovale Früchte mit einer dicken, rauen und tief gerippten Schale, die sich zu tiefen gelb-orangen bis orangen Farbtönen entwickelt. Das Fruchtfleisch ist saftig, deutlich bitter-sauer, für den normalen Verzehr im frischen Zustand ungeeignet, aber sehr geschätzt für die Herstellung von Marmeladen, kandierten Schalen, bitteren Aperitifs, Likören und aromatischen Limonaden. Aus Blättern, unreifen Früchten und Blüten werden ätherische Öle gewonnen, die in der Parfümerie und Lebensmittelindustrie verwendet werden. Früchte und Schale enthalten Vitamin C und Flavonoide, wie Naringin und Hesperidin, daher werden sie auch in Kräutertees und Nahrungsergänzungsmitteln zur Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte und Verdauung verwendet. Die Sorte ist selbstfruchtbar und benötigt keinen anderen Bestäuber zur Fruchtbildung; ein Aufenthalt der Pflanze im Freien zur Blütezeit bringt einen höheren Fruchtansatz. In der Komposition wirkt sie als Solitär in einem Terrakotta-Gefäß, in Kombination mit Lavendel, Rosmarin oder Ziergräsern, die die Struktur der Früchte und die immergrüne Krone unterstreichen.

Pflege: Orangenbäume gedeihen an einem sehr hellen Standort in warmer, windgeschützter Lage, wo die Krone ohne Zugluft gut ausreifen und die Früchte sich gut ausfärben. Das Substrat sollte luftig und gut durchlässig sein, mit einem pH-Wert von 6,0–6,5 und einem höheren Kaliumanteil für einen ausgewogenen Geschmack. Bewährt hat sich eine Mischung für Zitruspflanzen oder eine eigene Mischung aus etwa 40 % feinem Torf oder Kokosfasern, 30 % reifem Kompost und 30 % mineralischer Komponente zur Drainage, wie z. B. Perlit, Bims oder grober Quarzsand der Körnung 2–4 mm. Die Bewässerung erfolgt gleichmäßig, zwischen den einzelnen Gaben trocknet die Oberfläche leicht ab. Ständige Staunässe erhöht das Risiko von Phytophthora („Wasserfäule“). Von Frühling bis Ende Sommer wird ein Dünger für Zitruspflanzen verwendet, im Mai und Juni wird ein erhöhter Kaliumanteil und eine kontinuierliche Ergänzung von Mikroelementen, insbesondere Eisen, Mangan und Zink, empfohlen. Der Schnitt erfolgt nach der Ernte, überkreuzende und verdichtende Triebe werden entfernt und die helle Mitte der Krone wird erhalten. In Behältern mit einem Volumen von 30–50 Litern bildet sich ein stabiler Fruchtansatz, das Umtopfen nach etwa zwei Jahren in einen etwas größeren Behälter fördert die Vitalität der Wurzeln. Vor den ersten Frösten wird sie in einen hellen Flur oder Wintergarten mit einer Temperatur von 5–10 °C verlegt, wo die Bewässerung reduziert und eine gute Luftzirkulation aufrechterhalten wird. Die Überwinterung bewährt sich am Fenster in einer hellen Garage mit Tageslicht, auf einer kalten Veranda oder in einem unbeheizten Gewächshaus mit einer Temperatur über 0 °C. Orangenbäume sind selbstbestäubend, aber bei wiederholter Blüte in der Wohnung kann ein leichtes Vibrieren der Äste oder eine natürliche Luftbewegung die Fruchtbildung verbessern.

Autor: Kristýna | Revize: 18.11. 2025

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zitruspflanzen
EAN: 2284900171000
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 140-160, 160-180, 180-200
Blütenfarbe: Weiß
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, Juni, April, Marsch
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/
Fruchtfarbe: Orange
Ernte-/Reifedatum: Oktober, November, Januar, Dezember
Dornigkeit: Weniger Dornen
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container

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