Bisset-Bambus Phyllostachys bissetii
Artikelnummer: 9999691 130900 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Bisset-Bambus - stammt aus den chinesischen Provinzen Sichuan und Zhejiang und wird in europäischen Gärten als immergrüner, ausläuferbildender Bambus für Sichtschutz, Windschutz und Hecken angebaut. Er bildet aufrechte, mittelstarke Halme mit einem Durchmesser von etwa 2–3 cm, die dunkel- bis olivgrün gefärbt sind und bei voller Sonne oft heller sind. Das Laub ist fein, schmal und lanzettlich, sattgrün und wirkt in dichten Beständen wie eine durchgehende Textur. Im ausgewachsenen Zustand erreicht er normalerweise eine Höhe von 4–8 m und eine Breite von 4–8 m. Die volle Größe wird allmählich über einen Zeitraum von etwa 10–20 Jahren erreicht, wobei neue Schösslinge jeden Frühling schnell ihre Endhöhe erreichen. Bei ausreichender Feuchtigkeit und Nährstoffen verdichtet er sich zu einem kompakten „Hain“, der Wind und Blicke gut abhält und eine markante Kulisse für blühende Sträucher bildet. In Kompositionen bewährt er sich mit Farnen, Funkien, Purpurglöckchen und schattenliebenden Stauden, in der Sonne auch mit Ziergräsern und niedrigen Nadelgehölzen. Junge Frühlingssprossen sind essbar, aber in der Gartenpraxis wird die Art am häufigsten als langlebige grüne Architektur für moderne und natürliche Pflanzungen genutzt. Wir empfehlen daher das Pflanzen in speziell dafür vorgesehenen Körben, die das Wurzelsystem eindämmen.
Pflege: Am besten gedeiht er in einem fruchtbaren, tiefen Boden, der Feuchtigkeit speichert, aber nicht vernässt, mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,5. Volle Sonne bis Halbschatten und ein Standort, der vor austrocknendem Winterwind geschützt ist, insbesondere in offenen Lagen, sind vorteilhaft. Die Pflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. Nach der Pflanzung wird eine stärkere Mulchschicht aus Rinde oder Laub empfohlen, um die Feuchtigkeit stabil zu halten, Unkraut zu unterdrücken und die Wurzeln im Winter zu schützen. Ausgewachsene Horste vertragen normalerweise Fröste um −23 bis −25 °C. Bei längeren Perioden mit starkem Frost können die Blätter und Stängelspitzen vorübergehend austrocknen, treiben aber im Frühjahr normalerweise wieder aus. Da es sich um eine ausläuferbildende Art handelt, wird in kleineren Gärten eine Wurzelsperre mit einer Tiefe von etwa 60–70 cm verwendet, oder sie wird in einem großen Behälter mit regelmäßiger Bewässerung und Düngung angebaut. Für eine Hecke wird ein Abstand von etwa 0,8–1,2 m berechnet, je nach gewünschter Dichte und Einwachsgeschwindigkeit. Ein Solitärhorst erhält mehr Platz. Während der Saison ist die Bewässerung bei Trockenheit entscheidend, da langanhaltende Austrocknung zu einer Ausdünnung der Belaubung führt, während Staunässe das Risiko von Fäulnis in schweren Böden erhöht. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener oder schwacher Halme. Eine Auslichtung ist ebenfalls ratsam, sodass zwischen den Halmen Lücken für die Luftzirkulation bleiben. Gesundheitliche Probleme sind eher selten. In heißen und trockenen Sommern kann sich die Spinnmilbe bemerkbar machen, in jungen Pflanzungen manchmal das Anknabbern neuer Triebe. Die ersten Winter nach der Pflanzung sind empfindlicher. Mulch und Bewässerung bis zum Frost helfen dann.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 13.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Bambus |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400 und mehr, 800 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Phyllostachys B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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