Birnen-Guave - Psidium guayava Psidium guayava
Artikelnummer: 123011 8427005 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Birnen-Guave - ist ein bedeutender tropischer Baum aus der Familie der Myrtengewächse, der aus Mittelamerika und der Karibik stammt. Dieses immergrüne Gehölz erreicht in seiner Heimat eine Höhe von 3 bis 10 Metern, als Kübelpflanze bildet es jedoch normalerweise einen Strauch von 1,5 bis 2,5 Metern Höhe. Die Pflanze zeichnet sich durch einen sehr dekorativen Stamm mit glatter, brauner Rinde aus, die sich in dünnen Schichten ablöst und die darunter liegenden grünen Schichten freilegt. Die Blätter sind gegenständig, steif und auf der Unterseite deutlich geädert. Sie ist unter unseren Bedingungen nicht frostbeständig und Temperaturen unter 5 °C schädigen sie ernsthaft, daher ist eine warme Überwinterung im Innenbereich oder Gewächshaus erforderlich. Die Pflanze bildet keine Dornen und ist nicht giftig, im Gegenteil, sie ist berühmt für ihre essbaren Früchte und Blätter. Der Hauptnutzen der Guave liegt in ihren aromatischen Früchten, die nach der Blüte weißer, fadenförmiger Blüten mit typischem Seifengeruch erscheinen. Die Früchte sind kugelförmige oder birnenförmige Beeren mit einem Durchmesser von 3 bis 10 Zentimetern, die sich nach der Reife gelb färben. Die Fruchtfleischfarbe variiert je nach Sorte (weiß, gelb oder rosa) und ihr Geschmack ist harmonisch süß-sauer und erinnert an eine Mischung aus Erdbeeren, Birnen und Quitten. Die Guave ist selbstfruchtbar, was auch bei solitär kultivierten Exemplaren in Behältern eine Fruchtbildung ermöglicht. Die Früchte gelten aufgrund ihres extrem hohen Vitamin-C-Gehalts (bis zum Fünffachen einer Orange) als „Superobst“. Beim Anbau in Wohnungen oder Wintergärten wird ein regelmäßiger Frühlingsschnitt empfohlen, der die Bildung neuen Holzes stimuliert, an dem die Pflanze blüht.
Pflege: Benötigt einen vollsonnigen Standort, geschützt vor starkem Wind, wobei ausreichend direkte Sonneneinstrahlung für die Süße der Früchte und die typische rote Färbung des Fruchtfleisches unerlässlich ist. Der ideale Bodentyp ist eine tiefe, humose und gut durchlässige lehmig-sandige Erde mit einem leicht sauren pH-Wert, die Feuchtigkeit speichern kann, aber Staunässe am Wurzelballen verhindert. Die Bewässerung muss bei jungen Pflanzen und während der Fruchtbildung regelmäßig und reichlich erfolgen, damit das Substrat gleichmäßig feucht bleibt. Ausgewachsene Pflanzen vertragen kurzzeitige Trockenheit, jedoch muss für eine gute Ernte ein vollständiges Austrocknen des Ballens in den Sommermonaten vermieden werden. Die Düngung erfolgt in der Wachstumsperiode von Frühling bis Spätsommer alle 14 bis 21 Tage mit organisch-mineralischen Düngern, die einen höheren Gehalt an Kalium und Spurenelementen (insbesondere Magnesium und Zink) aufweisen. Der Schnitt sollte idealerweise im Frühjahr oder nach der Ernte der Früchte erfolgen und zielt darauf ab, die Krone aufzulockern, sich kreuzende Äste zu entfernen und zu lange Triebe zu kürzen, um ein kompaktes Wachstum und eine reichhaltigere Blüte am neuen Holz zu fördern. Bei der Pflanzung mehrerer Exemplare, die von Frühling bis Herbst erfolgen kann, werden Abstände von 3–5 Metern empfohlen, abhängig von der gewählten Art der Kronenformung. Da diese tropische Pflanze nicht frostbeständig ist und Temperaturen unter 5 °C die Blätter schädigen, erfordert sie unter unseren Bedingungen die Kultivierung in Behältern mit Überwinterung an einem hellen Standort bei Temperaturen von 12–18 °C und reduzierter Bewässerung.
Autor: Lucie | Überarbeitet: 12.03.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Exotisches Obst & Gemüse |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Psidium B: CZ-4282 C: 25/FP/0048 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Psidium B: CZ-4282 C: 25/FP/0047 D: NL |
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