Berglorbeer, Kalmie 'Ufo' Kalmia 'Ufo'
Artikelnummer: 133591Detaillierte Produktbeschreibung
Berglorbeer, Kalmie 'Ufo' - ein immergrüner Strauch aus den sauren Wäldern Ost-Nordamerikas. Die Sorte 'Ufo' stammt aus deutscher Züchtung und gehört zu den mittelgroßen, kompakten Formen mit einer flachen, zweifarbigen Blüte. Im Garten bildet sie einen dichten, gut verzweigten Strauch, der im ausgewachsenen Zustand etwa 1,3–1,5 m hoch und 1,2–1,4 m breit wird. Die Triebe sind überwiegend aufrecht bis leicht ausladend, sodass der Strauch eine kompakte Form behält und auch in kleineren Gärten und Vorgärten zur Geltung kommt. Die Blätter sind ledrig, elliptisch bis schmal lanzettlich, etwa 5–10 cm lang, tief dunkelgrün und glänzend, verbleiben das ganze Jahr über am Strauch und erhalten die Struktur der Pflanzung auch im Winter. Von Ende Mai bis Juni erscheinen an den Triebspitzen Blütenstände, die aus vielen flachen, schalenförmigen Blüten mit einem Durchmesser von etwa 2,5–3 cm bestehen. Die Knospen sind rosa bis rot gefärbt, bei der Blüte entsteht eine fast flache Blüte mit einer weißen Mitte, einem breiten weinroten Streifen und einem schmalen weißen Rand. Der Kontrast der Blüten und des dunklen Laubes knüpft an die Frühlingsblüte von Rhododendren und Azaleen an und verlängert die Attraktivität von Heidegärten bis in den Frühsommer. Die Kalmie 'Ufo' eignet sich als kleiner Solitär am Terrassenplatz ebenso wie für Gruppenpflanzungen mit Rhododendren und anderen säureliebenden Gehölzen; sie kann auch in größeren Kübeln im Halbschatten verwendet werden. Wie alle Kalmien gehört sie zu den giftigen Ziersträuchern, alle Pflanzenteile enthalten toxische Substanzen und sind nicht zum Verzehr bestimmt.
Anbau: Für den Anbau von Kalmien ist ein saurer, humoser und gut durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 4–5,5 wichtig. Auf schweren, staunassen oder kalkhaltigen Böden leiden sie unter Chlorosen und Wurzeltod, daher werden die Sträucher in ein vorbereitetes Pflanzloch, das mit einer Mischung aus Torf, Lauberde und gröberer Rinde gefüllt ist, gepflanzt. Der Standort sollte halbschattig bis lichter Schatten sein, mit Schutz vor der scharfen Mittagssonne und austrocknenden Winterwinden. Die Bodenoberfläche sollte mit Mulch bedeckt werden, der Temperaturschwankungen begrenzt und dabei hilft, eine gleichmäßige Feuchtigkeit zu erhalten. Die Bewässerung ist regelmäßig, besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Sommerhitze. Es empfiehlt sich weiches Wasser ohne hohen Kalziumgehalt. Gedüngt wird sparsam mit Spezialdüngern für Rhododendren, üblicherweise einmal im Frühjahr und eventuell leicht nach der Blüte. Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht erforderlich, nach der Blüte werden nur vertrocknete Blütenstände und schwache oder beschädigte Zweige entfernt. Die Sträucher werden im Frühjahr oder Anfang Herbst mit einem Abstand von etwa 0,8–1,0 m gepflanzt, damit sie Raum für die allmähliche Ausbreitung haben. Die Frostbeständigkeit liegt unter unseren Bedingungen bei etwa −25 °C, junge Pflanzen schätzen daher einen geschützten Standort und eine winterliche Mulchung um den Wurzelhals, in sehr kalten oder windigen Lagen auch eine winterliche Beschattung mit Reisig. Bei Einhaltung der Boden- und Feuchtigkeitsansprüche belohnt die Kalmie mit regelmäßiger Blüte und immergrünem Laub, das über viele Jahre hinweg Heidegarten- und Halbschattenpartien des Gartens ergänzt.
Autor: Nikol | Revision: 09.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kalmia |
|---|---|
| EAN: | 2284900482427 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 120-140 |
| Blütenfarbe: | Rot, Rosa, Wein |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Pflanzenpass: | Abschnitt A: Kalmia B: CZ-4282 C: 26/FP/0013 D: PL |
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