Eine wunderschöne Staude, die mit ihren Blüten sicherlich jeden Garten ziert. Die ursprünglich aus Ostasien stammende Pflanze gibt es in Formen von einfachen, schlichten Blüten bis hin zu weitaus interessanteren Varianten mit fein gewellten Blütenblättern. Aus den mehr als 20.000 Sorten findet sicher jeder das Richtige. Sie blüht im Zeitraum von Mai bis September und ist in der Pflege relativ anspruchslos.
Pflanzung und Substrat:
Taglilien werden in humosem, gut durchlässigem Boden kultiviert; bei der Vorbereitung vor der Pflanzung sollte gut verrotteter Kompost beigemischt werden. Als Standort wählen wir einen sonnigen oder leicht halbschattigen Platz. Vor der eigentlichen Pflanzung empfiehlt es sich, die Wurzeln für ca. zwei Stunden in Wasser einzuweichen und sie um ein Viertel bis die Hälfte einzukürzen, um eine gute Einwurzelung zu fördern. Den Wurzelhals der Pflanze setzen wir 1–2 cm unter die Bodenoberfläche, tiefer sollte nicht gepflanzt werden. Zwischen den Pflanzen lassen wir einen Abstand von 50–80 cm. Die Pflanze beginnt erst etwa ab dem 2. Jahr nach der Pflanzung kräftiger zu werden, daher sollte man in den ersten Jahren nicht besorgt sein, wenn die Pflanze noch schwach wirkt oder sich die Blätter kräuseln.
Bewässerung:
Eine intensivere Bewässerung benötigen Taglilien natürlich direkt nach der Pflanzung sowie vor der Blüte, wenn es zudem ratsam ist, die Pflanze zu mulchen, um die Feuchtigkeit zu halten.
Düngung:
Wir düngen mit anorganischen Düngemitteln oder langsam fließenden Flüssigdüngern.
Schnitt/Vermehrung:
Die Vermehrung erfolgt einfach durch Teilung der Horste im Mai und Juni oder erst nach der Blüte.
Winterschutz der Pflanzen:
Einige Taglilienarten bleiben im Winter immergrün, andere hingegen ziehen ein und treiben erst im Frühjahr wieder aus. Ein Frostschutz ist nicht zwingend erforderlich; bei Kahlfrost können wir die Taglilien mit Reisig o. Ä. schützen.
Krankheiten und Schädlinge:
Taglilien leiden nicht unter einer Vielzahl von Krankheiten. Es können Taglilienrost, Wurzelhals- und Wurzelfäule, Blattfleckenkrankheit o. Ä. auftreten. An Schädlingen finden sich Spinnmilben, Blattläuse, Thripse usw. Eine geeignete Vorbeugung ist das Spritzen mit einem passenden Insektizid noch vor der Blüte.
Autor: Kollektiv Prima Pflanzen
