Prachtspieren eignen sich hervorragend für schattige oder halbschattige Gärten, für Teichränder sowie für die Kombination mit Stauden, die ähnliche Ansprüche haben. Durch die geschickte Auswahl verschiedener Kultivare lässt sich eine Blütezeit von Juni bis September erreichen. Die Blüten variieren von Rot und Dunkelrot über Rosa bis hin zu Weiß und Cremefarben, wobei die Pflanzen je nach Sorte eine Höhe von 30–100 cm erreichen. Die Blütenstände eignen sich für den Schnitt, auch wenn sie in der Vase nicht sehr lange halten. Die Pflanzen selbst bleiben auch nach der Blüte attraktiv – es genügt, die verblühten Stängel abzuschneiden. Sie eignen sich auch sehr gut für die Kultivierung in Gefäßen.
Pflanzung und Substrat:
Prachtspieren werden an halbschattigen bis schattigen Standorten gepflanzt. Sie bevorzugen einen humosen, gut durchlässigen, aber feuchteren Boden, der nährstoffreich ist und eine leicht saure Reaktion aufweist. Übermäßige Hitze bekommt den Prachtspieren nicht gut.
Bewässerung:
Der Standort der Prachtspieren sollte stets leicht feucht, aber nicht staunass gehalten werden.
Düngung:
Gedüngt wird mit Volldüngern, die eine saure Reaktion aufweisen.
Vermehrung:
Prachtspieren werden durch Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst vermehrt. Es ist auch möglich, entsprechendes Saatgut auszusäen oder die Pflanze über Rhizome (Rhizom immer mit einer Knospe) zu vermehren. Es empfiehlt sich zudem, die Pflanze alle 4–5 Jahre an einen anderen Standort umzupflanzen, um sie insgesamt zu verjüngen.
Winterschutz der Pflanzen:
Prachtspieren sind frosthart und treiben im Frühjahr wieder zuverlässig aus den Wurzeln aus.
Autor: Kollektiv Prima Pflanzen
