Wunderschöne Blüten, ein robuster Wuchs und der betörende Duft einiger Sorten sind die Markenzeichen von Pfingstrosen. Sie wachsen in Horsten und bilden dekorative Blätter sowie einfache, halbgefüllte oder gefüllte Blüten aus. Zu den bei uns am häufigsten angebauten Arten gehören die Chinesische Pfingstrose, die Strauchpfingstrose und die Gemeine Pfingstrose. Pfingstrosenknospen eignen sich hervorragend für den Schnitt und für kurzfristige floristische Arrangements. Sie blühen vorwiegend von April bis Juni.
Pflanzung und Substrat:
Wir bereiten ein Pflanzloch mit den Maßen 50x50x50 cm vor. Bei schwereren und undurchlässigen Böden sollte eine Drainageschicht aus Kies nicht vergessen werden. In den unteren Teil des Lochs geben wir mit Kompost oder Dünger vermischte Erde und decken diese mit einer weiteren Erdschicht ab, damit die Wurzeln nicht direkt mit dem Dünger in Kontakt kommen. Pfingstrosen müssen immer so gepflanzt werden, dass die Augen (Knospenanlagen) ausreichend „atmen“ können – werden sie zu tief gepflanzt, kann die Pflanze absterben oder blüht nicht. Der ideale Boden für Pfingstrosen ist kalkhaltig, gut durchlässig und nährstoffreich. Wir wählen einen sonnigen bis halbschattigen Standort; an zu dunklen Plätzen blühen sie kaum. Pfingstrosen vertragen häufiges Umpflanzen schlecht und können an einem Standort bis zu 15 Jahre verbleiben.
Bewässerung:
Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der Bewässerung natürlich in der Zeit nach der Pflanzung sowie bei jungen Pflanzen. Ältere Pfingstrosen hingegen vertragen Trockenheit recht gut.
Düngung:
Wir düngen am Ende des Sommers mit phosphor- und kaliumhaltigem Dünger nach. Bei Strauchpfingstrosen sollte nur mit Mineraldüngern gedüngt werden, die Phosphor enthalten.
Vermehrung:
Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Horste am Ende des Sommers oder zu Beginn des Frühjahrs.
Winterschutz der Pflanzen:
Die meisten Pfingstrosen sind gut frosthart. Junge Strauchpfingstrosen sollten im Winter geschützt werden, indem man eine ca. 10 cm hohe Erdschicht an die Pflanzen anhäufelt. Auch ein Schutz vor späten Nachtfrösten im Frühjahr durch Abdecken mit einem Gartenvlies ist ratsam.
Autor: Kollektiv Prima Pflanzen
