Anleitung zum Anbau von Funkien

Hosta, im Deutschen auch Funkie genannt. Eine schattenliebende Staude, die einzeln, in Gruppen mit anderen Funkien oder auch als Unterpflanzung höherer Sträucher gepflanzt werden kann. Sie lässt sich auch hervorragend in Gefäßen kultivieren. Ihre dekorativen Blätter werden zudem häufig in der Floristik verwendet. 


 

Pflanzung und Substrat:

Funkien benötigen frische, humose und gut durchlässige Böden. Sollten Sie sandigen oder lehmigen Boden haben, ist das kein Problem – die Pflanze kommt damit gut zurecht. In allen Fällen sollte der Boden vor der Pflanzung mit hochwertigem Dünger aufgebessert und gut aufgelockert werden. Gegenüber dem Boden-pH-Wert sind sie unempfindlich. Der Standort sollte eher schattig sein, wobei einige Arten für ihre Blüte zumindest kurzzeitig Morgensonne oder Licht benötigen, das leicht durch die umliegenden Pflanzen fällt. Mittagssonne oder ein Übermaß an Sonne schadet den Pflanzen; die Blätter werden deformiert und sterben allmählich ab.

 

Bewässerung:

In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollten die Pflanzen reichlich gegossen werden. Wenn die Pflanze in ein Gefäß gepflanzt wird, muss man damit rechnen, dass sie einen höheren Wasserbedarf hat. Funkien neigen dazu, Feuchtigkeit aus der Umgebung aufzunehmen, weshalb sie sich gut für Pflanzungen in der Nähe von Wasserflächen oder für Waldgärten eignen. 

 

Düngung:

Obwohl Funkien blühende Stauden sind, verwenden wir keine phosphorhaltigen Dünger zur Blütenförderung, sondern Dünger für Grünpflanzen oder organische Langzeitdünger. Das Ziel bei Funkien sind schöne, kräftige Blätter. Bei der Kultur im Topf wird während der Vegetationsperiode alle 14 Tage gedüngt. 

 

Schnitt und Vermehrung:

Funkien werden durch Teilung der Horste im frühen Frühjahr nebo Ende September vermehrt. Ideal ist die Abtrennung von drei Triebknospen mit einem kräftigen Wurzelballen.

 

Winterschutz der Pflanzen:

Bei Hostas überwintern nur die Wurzeln, die im Frühjahr wieder neu austreiben.

 

Krankheiten und Schädlinge:

Der größte Feind der Funkien sind Schnecken, die die weichen, dünnen Blätter fressen. Hier helfen handelsübliche Molluskizide (Schneckenkorn).

 

Autor: Kollektiv Prima Pflanzen