In unseren Breitengraden wird die Verbene in der Regel als einjährige Sommerblume kultiviert, die nach der Blüte entsorgt wird. Es gibt jedoch auch mehrjährige Arten. Die Vielfalt ist groß: Einige Arten wachsen hängend oder rankend, weshalb sie vor allem in Ampeln oder Balkonkästen ihren Platz finden.
Standort und Substrat:
Die Verbene blüht am üppigsten an einem vollsonnigen Standort, verträgt aber auch Halbschatten. Sie sollte in gut durchlässige Erde gepflanzt werden. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober.
| Blütenfarben: | Weiß, Cremeweiß, Rosa, Violett, Weinrot, Purpur, Rot |
Düngung:
Verbenen haben einen hohen Nährstoffbedarf. Düngen Sie einmal pro Woche mit einem Flüssigdünger für Balkonpflanzen. Idealerweise mischen Sie bereits bei der Pflanzung Langzeitdünger in Form von Granulat unter das Substrat und unterstützen das Wachstum später mit wasserlöslichem Dünger.
Bewässerung:
Während der Wachstumsphase benötigen Verbenen eine reichliche und regelmäßige Bewässerung.
Vermehrung:
Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat. Je nach Art werden die Samen zwischen Februar und März ausgesät. Die Arten V. rigida, V. canadensis sowie Verbena x hybrida sollten bereits im Februar gesät werden. Im März folgt die Aussaat weiterer Sorten. Zudem ist am Ende des Sommers eine Vermehrung durch Stecklinge möglich.
Winterschutz:
Nur im Beet ausgepflanzte, winterharte Arten können mit einer entsprechenden Schutzabdeckung (Vlies, Reisig) überwintern, andernfalls erfrieren die Pflanzen.
Krankheiten und Schädlinge:
Die Verbene ist anfällig für Pilzkrankheiten. Bei einem Befall sollten Sie die betroffenen Stellen zurückschneiden und die Pflanze mit einem Fungizid behandeln. Empfehlenswert sind Kontaktfungizide, die auch präventiv gegen Echten Mehltau wirken und gleichzeitig Spinnmilben bekämpfen. Da sie auch gegen das überwinternde Myzel des Mehltaus wirken, ist eine Anwendung bereits im Frühjahr ratsam.
Autor: Kollektiv Prima Pflanzen
