Anleitung zum Anbau von Chinesischen Wolfsbeeren (Goji)

Ein großer Hit im Bereich der Beerensträucher ist die Chinesische Wolfsbeere, besser bekannt unter dem Namen „Goji“. Der Anbau dieses Strauches ist nicht besonders anspruchsvoll und kann auch von Hobbygärtnern problemlos bewältigt werden.


 

Pflanzung und Substrat:

Wir pflanzen die Goji-Beere in leichtere, eher sandig-lehmige Böden. Der beste Zeitraum hierfür ist der Monat März oder April. Die Abstände zwischen den Sträuchern sollten 2–2,5 m betragen. Vergessen Sie nicht, am Boden der vorbereiteten Grube gut ausgereiften Kompost oder Mist hinzuzufügen und diesen gründlich einzuarbeiten. Die Umgebung des Strauches sollte locker gehalten werden. Nach der Pflanzung empfehlen wir, die Pflanze mit Mulchrinde zu mulchen.

 

Düngung:

Was die Düngung betrifft, so düngen wir regelmäßig: im Herbst durch Zugabe von Stallmist, Ende April durch die Gabe von Harnstoff und im Laufe von Mai und Juni fügen wir Ammoniumphosphat hinzu. Ab Mai düngen wir zusätzlich mit einem Nährstoffspray für die Blätter im Intervall von ca. 20 Tagen.

 

Bewässerung:

Im Zeitraum zwischen Ende April und Mitte Juni gießen wir etwa alle 25 Tage (bei frisch gepflanzten Pflanzen gießen wir häufiger). Ab September schränken wir die Bewässerung ein und gießen nur noch ein- oder zweimal. Die erste und die letzte Bewässerung im selben Jahr sollten am ausgiebigsten sein. 

 

Schnitt:

Ein Auslichtungs- und Verjüngungsschnitt ist bei der Goji-Beere notwendig. Im Februar oder März entfernen wir alle Triebe im oberen und unteren Bereich des Stammes und lüften gleichzeitig das Innere des Strauches aus, indem wir alle alten, überkreuzten oder unnötig dichten Äste entfernen. Im Laufe des Sommers entfernen wir starke Triebe am Hauptstamm und an den Ästen, damit Licht und Luft freien Zugang haben.

 

Winterschutz der Pflanzen:

Die Pflanze ist frosthart und benötigt keine spezielle Pflege für den Winter. Junge Pflanzen können durch das Anhäufeln von herbstlichem Laub oder Reisig geschützt werden.

 

Krankheiten und Schädlinge:

Da die Pflanze zur Familie der Nachtschattengewächse gehört, kann auch die Kraut- und Knollenfäule auftreten (hier helfen gängige Fungizide). Bei warmem Wetter können Spinnmilben oder verschiedene Arten von Blattläusen auftreten. Auch hier helfen handelsübliche Insektizide (z. B. Decis oder Präparate auf natürlicher Basis wie RockEffect).

 

Autor: Kollektiv Prima Pflanzen