Zypressen-Wolfsmilch Euphorbia cyparissias
Artikelnummer: 3356Produktdetailbeschreibung
Zypressen-Wolfsmilch - ausdauernde Staude aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae), heimisch in Europa und Westasien. In der Natur wächst sie an trockenen Hängen, auf Steppenwiesen und in steinigen Magerrasen, wo sie dank ihrer Rhizome überdauert. Im Garten bildet sie einen rhizomatösen Bestand mit zahlreichen aufrechten, meist 20–40 cm hohen Stängeln und sehr schmalen, nadelartigen Blättern in blaugrüner Färbung. Im Frühjahr sind die jungen Triebe frischgrün, im Sommer wandelt sich das Laub zu Graublau, sodass der Bestand wie ein niedriges, „nebliges“ Polster wirkt. Um die Wende von Mai zu Juni erscheinen an den Triebspitzen doldenartig angeordnete Blütenstände, deren Hauptzierde die gelbgrünen Hochblätter sind. Beim Verblühen färben sich diese oft orange bis rot und betonen über mehrere Wochen den vorderen Beetrand. Die Ausbreitung erfolgt vor allem über unterirdische Ausläufer. Alle Pflanzenteile enthalten einen weißen Milchsaft, der giftig ist und bei Kontakt Haut und Augen reizt, daher empfiehlt sich bei der Arbeit das Tragen von Handschuhen. In Kompositionen dient sie als niedrige Ebene unter trockenheitsliebenden Sträuchern, in naturnahen Pflanzungen und als Füllung zwischen Steinen. Die feine Blatttextur kontrastiert mit Lavendel, Salbei, Fetthenne und Horsten von Schwingel.
Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne oder im lichten Halbschatten, an offenen wie leicht windigen Standorten. Am besten eignet sich ein leichter, gut durchlässiger Boden, von sandigen bis zu kiesigen Mischungen, mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8,0. In schweren Tonböden helfen eine Drainageschicht und eine Beimischung von Kies, denn anhaltende Staunässe lässt den Bestand verkahlen. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und bei extremer Trockenheit, ansonsten verträgt die Pflanze Trockenheit sehr gut. In trockenen Gärten bewährt sich mineralischer Mulch aus Kies, der die Bodentemperatur stabilisiert und Unkraut unterdrückt. Die Düngung erfolgt sparsam, denn zu nährstoffreicher Boden fördert üppigeren Wuchs auf Kosten des kompakten Habitus. Gepflanzt wird von März bis Oktober, für einen raschen Flächenschluss wählt man einen Abstand von 25–30 cm, was etwa 9–12 Pflanzen pro m² entspricht. Eingewachsene Horste sind unter mitteleuropäischen Bedingungen bis etwa −28 °C frosthart und überwintern problemlos auch an ungeschützten Standorten, sofern der Boden im Winter nicht vernässt. Der Rückschnitt beschränkt sich meist auf das Entfernen trockener Stängel am Ende des Winters, gegebenenfalls auf einen Rückschnitt nach der Blüte, wenn die Ausbreitung begrenzt werden soll. Schädlinge spielen eher eine untergeordnete Rolle, gelegentlich treten Blattläuse an jungen Trieben auf. Ein größeres Problem kann das unerwünschte Ausbreiten sein, das in kleineren Beeten durch mechanisches Begrenzen der Rhizome oder durch Pflanzung in einer abgegrenzten Fläche gelöst wird.
Autor: Kristýna | Revision: 23.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch E) |
|---|---|
| EAN: | 2284900091612 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Bernstein, Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Euphorbia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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