Zypressen-Heiligenkraut Santolina chamaecyparissus ssp. tomentosa
Artikelnummer: 61830 61832 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Zypressen-Heiligenkraut - silbrige, dicht filzige Unterart des Heiligenkrauts, beheimatet im westlichen Mittelmeerraum, wo sie trockene, steinige Hänge und Küstenstandorte mit kargen Böden besiedelt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bildet sie einen kompakten, halbkugeligen Halbstrauch, der in der Regel 30–40 cm hoch und 40–60 cm breit wird. Die Triebe sind dicht verzweigt und verholzen allmählich von unten her. Die Blätter sind schmal gegliedert, fein gefiedert und dicht mit filzigen Härchen besetzt, die ihnen einen matten, silbergrauen Ton verleihen und zugleich die Verdunstung verringern. Bei Berührung duften sie leicht aromatisch. Im Juni bis Juli erheben sich über den kompakten Horsten feste, aufrechte Stiele mit kugeligen gelben Blütenkörbchen von etwa 1–2 cm Durchmesser. Die Blüten sind einfach, ohne Zungenblüten, und wirken wie kleine gelbe Knöpfe über dem silbrigen Blattpolster. Geschätzt wird die Pflanze vor allem wegen ihrer ganzjährigen Strukturwirkung und der kontrastreichen Laubfarbe, die in Kombination mit Lavendel, Fetthenne, Salbei oder Ziergräsern besonders zur Geltung kommt. Verwendung findet sie in Trockenbeeten, Kiespflanzungen, Kräuterkompositionen und als niedrige Einfassung entlang von Wegen.
Anbau: Entscheidend sind volle Sonne und ein sehr gut durchlässiger, leichter Boden mit hohem Sand- oder Kiesanteil. Der optimale pH-Wert liegt etwa zwischen 6,5 und 8,0. In schweren, lehmigen und dauerhaft vernässten Böden kommt es zu Wurzelfäulnis und zum Verlust der kompakten Form. Die Pflanzung erfolgt von April bis Oktober, idealerweise an einem erhöhten Standort mit Drainage. Empfohlen werden 4–6 Pflanzen pro m², je nach gewünschter Dichte. Nach dem Einwurzeln ist die Pflanze sehr trockenheitsverträglich und benötigt nur minimale Wassergaben. Die Düngung wird eingeschränkt, da ein Übermaß an Nährstoffen zu übermäßigem Wachstum und Verlust der Kompaktheit führt. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr oder unmittelbar nach der Blüte durch leichtes Einkürzen der Triebe, damit der Halbstrauch seinen dichten, kugeligen Wuchs behält und nicht von der Mitte her verkahlt. Die Frosthärte reicht etwa bis −17 bis −20 °C, in kälteren Lagen Deutschlands empfiehlt sich ein Winterschutz aus Reisig sowie ein trockener Standort während des Winters. Die Pflanze ist allgemein widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, empfindlich reagiert sie vor allem auf Nässe im Winter.
Autor: Jana | Revision: 19.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 30-50 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blattfarbe: | Grau/Silber |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Santolina B: CZ-4282 C: 26/FP/0095 D: IT |
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