Zypressen-Heiligenkraut 'Edward Bowles' Santolina chamaecyparissus 'Edward Bowles'

Artikelnummer: 9999917
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Silbriges Laub und cremefarbene Blüten zieren Trockenmauern, Steingärten und Beete. Der anspruchslose Halbstrauch bietet eine hohe Trockenheitsresistenz bei minimalem Pflegeaufwand. Zypressen-Heiligenkraut 'Edward Bowles' eignet sich ideal für die Kultur in mageren, sandigen Böden in voller Sonne. Im Vergleich zur Art trägt die Sorte hellere, cremig-milchweiße Blüten, die hervorragend mit dem graugrünen, nadelartigen Laub harmonieren. Der kräftige Kräuterduft hält Schädlinge zuverlässig fern, was ein ökologisches Gärtnern ohne Chemie erleichtert.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Zypressen-Heiligenkraut 'Edward Bowles' - immergrüner Halbstrauch, dessen Wildart in trockenen, steinigen Gebieten des Mittelmeerraums wächst. Diese besondere Sorte, benannt nach dem bedeutenden britischen Gärtner und Pflanzensammler Edward Augustus Bowles, zeichnet sich durch einen außergewöhnlich eleganten Habitus aus. Die Pflanze bildet dichte, halbkugelige Horste mit fein gegliederten, schmalen Blättern in Silber- bis Graugrün, die mit feinen Härchen bedeckt sind. Im Juli und August erscheinen an aufrechten Stielen kleine, knopfförmige Blütenstände in Cremegelb bis Milchweiß, die sehr zart wirken und zahlreiche Bestäuber anlocken. Beim Zerreiben verströmt die gesamte Pflanze ein intensives, eigentümlich würziges Aroma. In der Volksheilkunde wurden getrocknete Zweige des Heiligenkrauts traditionell als wirksames Mittel gegen Motten in Kleiderschränken verwendet, früher dienten Aufgüsse auch der Unterstützung der Verdauung. Wegen des Gehalts an starken ätherischen Ölen empfiehlt sich heute jedoch eher die dekorative und aromatherapeutische Nutzung. In Gartengestaltungen lässt es sich hervorragend mit Lavendel, Salbei, Katzenminze oder Ziergräsern kombinieren, wo es einen eindrucksvollen Farb- und Strukturkontrast bildet.

Anbau:  Entscheidend sind volle Sonne und ein sehr gut durchlässiger, leichter Boden mit höherem Sand- oder Kiesanteil. Der optimale pH-Wert liegt etwa zwischen 6,5–8,0. In schweren, lehmigen und dauerhaft vernässten Böden kommt es zu Wurzelfäule und zum Verlust der kompakten Form. Die Pflanzung erfolgt von April bis Oktober, idealerweise an einem erhöhten Standort mit Drainage. Empfohlen werden 4–6 Pflanzen pro m², je nach gewünschter Bestandsdichte. Nach dem Einwurzeln ist die Pflanze ausgesprochen trockenheitsresistent und benötigt nur minimale Wassergaben. Die Düngung wird eingeschränkt, ein Nährstoffüberschuss führt zu übermäßigem Wachstum und Verlust der Kompaktheit. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr oder unmittelbar nach der Blüte durch leichtes Einkürzen der Triebe, damit der Halbstrauch seinen dichten, kugeligen Habitus behält und nicht von innen verkahlt. Die Frosthärte reicht etwa bis −17 bis −20 °C, in kälteren Lagen Mitteleuropas empfiehlt sich ein Winterschutz mit Reisig sowie ein trockener Standort im Winter. Die Sorte ist allgemein widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, empfindlich reagiert sie vor allem auf Nässe im Winter.

Autor: Nikol | Revision: 16.7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kräuter & Heilpflanzen
EAN: 2284900514555
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 30-50
Blütenfarbe: Creme
Blattfarbe: Grau/Silber
Blütezeit: Juni, Juli
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Santolina B: CZ-4282 C: 26/FP/0114 D: CZ

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