Zwerg-Schwertlilie 'Ritz' Iris barbata-nana 'Ritz'
Artikelnummer: 134577Produktdetailbeschreibung
Zwerg-Schwertlilie 'Ritz' - eine interessante Zwerg-Bartiris aus einer älteren, bewährten Linie. Der Züchter Schreiner brachte sie 1968 als Kreuzung einer gelben hohen Bartiris mit der österreichischen Art Iris pumila in den Handel. Das Ergebnis ist eine kompakte Sorte mit Blütenstielen von etwa 0,30–0,36 m Höhe und einem Horst von rund 0,25–0,35 m Breite. Die Blüte setzt sehr früh ein, unter mitteleuropäischen Bedingungen in der Regel im April und Mai. Die Blüten zeigen rein gelbe Domblätter und auf den Hängeblättern einen auffälligen dunkel weinroten „Thumbprint“, der an einen mahagonifarbenen Daumenabdruck erinnert. Der Bart ist meist in einem warmen Gelbton gehalten. Das graugrüne, schwertförmige Laub bildet regelmäßige Fächer und bringt nach der Blüte Struktur in trockene Beetpartien. In Kombination wirkt 'Ritz' schön mit niedrigen Fetthennen, Thymian, Steinkraut und kleinen Zwiebelblumen, wobei die gelbe Blüte die Farben von Primeln und frühen Narzissen aufgreift. Die Blüten werden gern von Bienen und Hummeln besucht.
Anbau: Die Schwertlilie gedeiht in der Sonne bis im lichten Halbschatten, in humosem, mittelschwerem bis lehmigem Boden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit und guter Drainage. Kurzzeitige Staunässe wird toleriert, im Winter ist jedoch ein nicht vernässter Boden vorteilhaft. Am besten eignet sich ein schwach saurer bis neutraler Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,2. Gepflanzt wird von März bis Oktober, bewährt haben sich in der Praxis das Frühjahr oder der frühe Herbst, damit die Pflanzen vor dem Winter gut einwurzeln. Das Rhizom wird bei der Pflanzung etwa 3–5 cm unter die Oberfläche gelegt, anschließend empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Kompost oder feiner Rinde, die die Feuchtigkeit hält und Unkraut unterdrückt. Bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von 45–50 cm gewählt, was etwa 4–5 Pflanzen pro m² entspricht. Eine Kompostgabe im Frühjahr fördert die Blüte, bei längerer Trockenheit ist zusätzliches Gießen sinnvoll. Nach der Blüte werden die Stiele entfernt, das Laub kann als feine Struktur über den Winter stehen bleiben und wird im Frühjahr entfernt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Pflanze bis etwa −34 °C vollständig winterhart. An Krankheiten kann bei anhaltend nassem Laub eine Blattfleckenkrankheit auftreten, an tierischen Schädlingen vor allem Schnecken im Frühjahr. Am zuverlässigsten entwickeln sich Schwertlilien bei regelmäßiger Verjüngung durch Teilung des Horstes alle 4–6 Jahre, wodurch Blühfreude und Vitalität erneuert werden. Für Gefäße eignet sich ein größerer Topf mit Drainageschicht, das Substrat wird leicht feucht gehalten.
Autor: Kristýna | Revision: 28.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schwertlilien |
|---|---|
| EAN: | 2284900492464 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Wein, Bernstein |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Iris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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