Zwerg-Latschenkiefer Pinus mugo var. pumilio
Artikelnummer: 9836 36726 36723 36728 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Zwerg-Latschenkiefer - niedrige Gebirgsform der Latschenkiefer aus den Gebirgen Mittel- und Südeuropas. Dort wächst sie oberhalb der Waldgrenze auf windigen Kämmen, Geröllhalden und sandigen Standorten. Im Garten bildet sie einen breit ausladenden, dicht verzweigten Strauch mit unregelmäßig aufsteigenden Zweigenden. Ausgewachsen wird sie meist 0,6–1,5 m hoch und 1,8–3,0 m breit. Sie verträgt auch Stadtklima und Wind. Der Wuchs ist mäßig langsam, der jährliche Zuwachs liegt je nach Wasser- und Nährstoffversorgung oft bei 5–10 cm. Die dunkelgrünen Nadeln stehen zu zweit in Büscheln und werden 3–6 cm lang, die jungen Frühjahrstriebe sind heller und weicher. In der Sonne verströmen die Nadeln einen feinen harzigen Duft, ihre ätherischen Öle werden traditionell in Badezusätzen verwendet. Im Frühjahr, in der Regel von Mai bis Juni, erscheinen unscheinbare männliche Blütenzapfen. Im Laufe des Sommers entwickeln sich kleine, eiförmige Zapfen in gelbbraunen bis braunen Tönen, die auch länger an den Zweigen verbleiben. Dank ihres reichen Wurzelsystems eignet sie sich für Hänge, Steingärten, Heidegärten und Pflanzgefäße, wo sie ganzjährig Struktur verleiht. Gut zur Geltung kommt sie mit Heide und Besenheide, Heidelbeeren, Schwingel, Thymian oder Fetthenne sowie niedrigen Wacholdern.
Latschenkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch in Mooren und Hochmooren. Durch ständigen einseitigen Wind entstehen oft bizarre Wuchsformen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und gleichmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie häufig an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten noch zuverlässig, die Krone bleibt jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt. In der warmen Jahreszeit ist regelmäßiges Gießen nötig, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Wasserversorgung während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weiche Triebe und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter im Mai bis Juni die jungen „Kerzen“ eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet. Erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein Risiko stellen eher Frosttrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schüttepilze und Wurzelfäule in schweren Böden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Nikol | Revision: 6.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 140-160 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
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