Zwerg-Kiefer 'Litomyšl' Pinus mugo 'Litomyšl'

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Die Sorte Pinus uncinata 'Litomyšl' bietet einen regelmäßigen kissenförmigen Habitus, der sich für Steingärten, Heidegärten und moderne Kiesbepflanzungen eignet. Bei einem jährlichen Zuwachs von 3–5 cm bleibt sie langfristig niedrig, normalerweise 0,4–0,7 m, und lässt sich leicht mit Wacholder, Heidekraut oder Zwerg-Rhododendren kombinieren. Im Vergleich zur gewöhnlichen Bergkiefer Pinus mugo ist die Form kompakter und das Wachstum gleichmäßiger. Sie gedeiht am besten an einem sonnigen Standort mit guter Drainage und ist zuverlässig frostbeständig. Dunkelgrüne Nadeln und auffallend violette Knospen im Frühjahr wirken das ganze Jahr über dekorativ.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Bergkiefer 'Litomyšl'- Zwerg, immergrüner Nadelbaum aus der Gruppe der Bergkiefern, in der Gartenpraxis oft auch als Moor Kiefer bezeichnet. Die Sorte 'Litomyšl' entstand als Selektion in den Baumschulen in Litomyšl, wird um 1980 angegeben und ist mit dem Namen J. verbunden. Klusoň. Der Habitus ist flach-kugelig bis regelmäßig-kugelig, mit dicht verzweigtem Aufbau. Der jährliche Zuwachs beträgt etwa 3–5 cm, im Alter von 10 Jahren haben die Pflanzen in der Regel 30–40 cm. Im ausgewachsenen Zustand bewegen sie sich normalerweise je nach Kulturbedingungen auf eine Höhe von 0,4–0,7 m und eine Breite von 0,6–0,8 m. Die Nadeln wachsen paarweise, sind kurz, etwa 2 cm lang, hell- bis dunkelgrün und duften beim Zerreiben leicht harzig. Im Frühjahr fallen die violett gefärbten Knospen auf, die das Austreiben hervorheben. Anwendung findet sie in Steingärten, Heidegärten, Schotterbeeten und in Gefäßen, wo sie eine ganzjährige Struktur schafft. In der Komposition bewährt sie sich mit Erikas, Preiselbeeren, niedrigen Azaleen, Wacholder, Zwergfichten und Ziergräsern. Die Nadeln bleiben mehrere Jahre am Baum, sodass das Gehölz auch im Winter voll belaubt wirkt. Die Zapfen treten bei Zwergformen eher unregelmäßig auf und sind nicht das Hauptdekorationsmerkmal.

Latschenkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher lockerem, buschigem Wuchs, ohne Pfahlwurzel. Sie wächst auf eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren vor. Oft hat sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die Wasser auch unter ungünstigsten Bedingungen finden. Abgesehen von stark kalkhaltigem Boden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Als vollständig winterharter und sehr widerstandsfähiger kleine Kiefer findet sie viele Anwendungen in der Gartengestaltung und der städtischen Begrünung.

Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Kristýna | Überprüfung: 05.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60, 60-80
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0056 D: CZ
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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