Zwerg-Büschelglocke Edraianthus pumilio

Artikelnummer: 720495
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Die Zwerg-Büschelglocke füllt selbst schmale Steinfugen mit einem kompakten Polster. Sie bringt schon im Frühjahr Farbe, wenn die meisten Steingartenpflanzen gerade erst austreiben. Im Mai und Juni erscheinen über den graugrünen Rosetten sitzende, blauviolette Glöckchen, die auch bei Wind ihre Form behalten. Am besten wirkt sie in Trögen, auf Trockenmauern und in Kiesbeeten in voller Sonne. Im Vergleich zu gewöhnlichen Glockenblumen ist sie deutlich niedriger und lässt sich leichter in Miniaturpflanzungen unterbringen. Geeignet ist sie für Kiespflanzungen, Felsspalten und Gefäße, wo sie sich gut mit Steinbrech und Thymian kombinieren lässt. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Zwerg-Büschelglocke  - stammt aus den Kalkgebirgslagen Dalmatiens, vor allem aus dem Biokovo-Massiv in Kroatien, wo sie in Felsspalten und Geröll mit raschem Wasserabzug wächst. Im Garten zeigt sie sich als ausdauernde, überwiegend immergrüne Steingartenpflanze mit polsterförmigem Wuchs, meist 4–6 cm hoch und 10–15 cm breit. Die schmalen, linealischen Blätter bilden dichte, grundständige Rosetten in graugrünem bis silbrigem Ton mit feiner Behaarung, durch die sie auch in streng mineralischen Pflanzungen weich wirken. Im Mai und Juni erscheinen auf sehr kurzen Stielen aufrechte, glockenförmige Blüten in Blauviolett, einzeln oder in kleinen Büscheln, die bei guter Verfassung den Großteil des Laubs bedecken. Die Blüten duften kaum, bieten jedoch kleinen Hummeln und Bienen eine frühe Nahrungsquelle. Die Pflanze eignet sich für Fugenpflanzungen, Trockenmauern, Kiesbeete und Tröge, wo sie neben Thymian, niedriger Hauswurz, Blaukissen und Steinbrech zur Geltung kommt. In der Komposition wirkt sie als ruhiges Polster, das seine Form behält und benachbarte Arten nicht überwächst.

Anbau: Bewährt haben sich volle Sonne, ein geschützter Standort und vor allem Schutz vor Winternässe. Empfohlen wird ein steiniges, kiesiges Substrat mit Drainage im Bodenprofil und höherem Kalkanteil, der optimale pH-Wert liegt bei etwa 7,0–8,0. Auf schwereren Böden helfen ein erhöhter Standort, eine Beimischung von Splitt und Kies sowie die Pflanzung in schmale Fugen, in denen der Wurzelhals rasch abtrocknet. Gegossen werden muss vor allem nach der Pflanzung und bei langer Sommertrockenheit, Nässe im Winter schwächt die Pflanzen stärker als Frost. Eine leichte Düngung im Frühjahr genügt, als Mulch bewähren sich Kies oder feiner Splitt, die die Oberfläche sauber halten und ein Verschmutzen des Polsters verhindern. Häufiges Umpflanzen wird nicht gut vertragen, daher wird gleich der endgültige Standort gewählt und eine Teilung nur ausnahmsweise vorgenommen. In Gefäßen erfolgt die Kultur in breiten Schalen mit Drainageschicht und sehr durchlässigem Substrat, im Winter empfiehlt es sich, Niederschläge etwa durch eine Überdachung abzuhalten. Gepflanzt wird von März bis Mai oder im September und Oktober, die Blüte setzt in der Regel ab Mai ein. Die Frosthärte wird mit etwa -15 bis -20 °C angegeben, bei trockener Überwinterung werden auch tiefere Temperaturen vertragen. Der Pflanzabstand beträgt etwa 20 cm, was rund 20–25 Pflanzen pro m² entspricht. Gelegentlich können Blattläuse an den Blütenstielen auftreten, in niedrigen Pflanzungen auch Schnecken und Nacktschnecken, die junge Blätter schädigen. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Stecklinge von Seitentrieben, in Beeten kommt es mitunter auch zur Selbstaussaat. Nach dem Einwurzeln wird kurze Trockenheit besser vertragen als dauerhaft feuchtes Substrat.

Autor: Kristýna | Revision: 07.01. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch E)
EAN: 2284900486227
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 0-10
Blütenfarbe: Blau, lila
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ

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