Zweifarbige Schopflilie Eucomis bicolor
Artikelnummer: 136745Detaillierte Produktbeschreibung
Eucomis bicolor – eine exotisch aussehende, zwiebelige Staude, die auch als „Ananaslilie“ bekannt ist, bringt dank ihrer einzigartigen zylindrischen Blüten, die in einer üppigen Schopf aus Blättern enden, die Atmosphäre des fernen südlichen Afrikas in die Gärten. Die Pflanze bildet eine kräftige, bodennahe Rosette aus breiten, riemenförmigen Blättern, aus der im Laufe des Sommers ein starker, lila gefleckter Stängel emporwächst. In der Reife erreicht sie eine Höhe von 40 bis 60 Zentimetern. Sie gehört zu den dankbarsten exotischen Zwiebelpflanzen, die nicht nur durch ihr ungewöhnliches Aussehen, sondern auch durch eine überraschend einfache Pflege überzeugen. Die größte Besonderheit der Ananaslilie ist ihr bezaubernder Blütenstand, der von Juli bis September erscheint. Die dichte Traube besteht aus Hunderten winziger, sternförmiger Blüten in blassgrüner bis cremefarbener Tönung, deren Ränder von einem kontrastreichen, kräftigen weinroten bis lila Streifen gesäumt sind. Dieser gesamte Blütenstand wird an der Spitze durch eine Krone aus kleinen grünen Blättchen abgeschlossen, was der Pflanze das getreue Aussehen einer reifen Ananas verleiht. Die Blüten sind sehr langlebig, locken nützliche Insekten an und verwandeln sich nach der Blüte in dekorative lila Kapseln mit schwarzen Samen. In der Gartenarchitektur ist sie ein hervorragender Solitär für moderne, exzentrische Beete, Kieskompositionen oder zur Gestaltung sonniger Terrassen. Aufgrund ihrer begrenzten Frosthärte (sie verträgt Frost nur bis etwa -5 bis -10 °C bei einer dicken Mulchschicht) ist sie in unserer Region ideal für die Kultur in großzügigen dekorativen Gefäßen auf Terrassen und Balkonen geeignet. Im Herbst werden die Zwiebeln aus dem Freiland entnommen (ähnlich wie bei Fritillarien) und an einem trockenen und kühlen Ort bei etwa 5 bis 10 °C überwintert.
Kultivierung: Sie benötigt einen geschützten, warmen und vollsonnigen Standort. Ausreichend Sonnenstrahlen sind unerlässlich für die Festigkeit der Blütenstiele sowie für die typische purpurfarbene Punktierung der Blätter und Stängel. Ideal ist eine tiefe, humose, sehr gut durchlässige und nährstoffreiche sandig-lehmige Erde mit neutralem pH-Wert. Die Pflanze reagiert extrem empfindlich auf Staunässe in Kombination mit Kälte, was zu einer schnellen Fäulnis der Zwiebel führt. Am Boden des Pflanzlochs oder des Gefäßes ist daher stets eine starke Drainageschicht aus Kies oder Sand erforderlich. Das Gießen muss während der Vegetationsperiode (vom Austrieb der Blätter bis zum Ende der Blüte) regelmäßig und reichlich erfolgen, wobei das Substrat zwischen den Wassergaben nur leicht antrocknen sollte. Am Ende des Sommers, sobald die Blätter zu gelben, wird das Gießen radikal reduziert und im Winter gar nicht mehr gegossen. Die Düngung erfolgt von Mai bis August alle 14 Tage mit einem Flüssigdünger für blühende Pflanzen oder Zwiebelgewächse. Der Rückschnitt beschränkt sich im Herbst auf das Entfernen vollständig vertrockneter Blätter. Den Blütenstiel können Sie nach der Blüte abschneiden, sofern Sie die Samen nicht ausreifen lassen möchten. Unter unseren Bedingungen ist sie nicht vollständig winterhart (verträgt kurzzeitige Temperaturabfälle bis -5 °C in trockener Erde). Am sichersten ist die Kultur in Gefäßen, die im Herbst in einen trockenen, dunklen und frostfreien Raum bei einer Temperatur von 5–10 °C gebracht werden. Bei der Kultur im Freiland müssen die Zwiebeln im Herbst vor dem ersten Frost entnommen, gereinigt und in einem trockenen Torfsubstrat oder in Sägemehl gelagert werden, ähnlich wie bei Freschien.
Autor: Lucie | Revision: 02.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Produkte |
|---|---|
| EAN: | 2284900513084 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen - /anleitung-zum-anbau-von-zwiebelblumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Eucomis B: CZ-4282 C: 26/FP/0097 D: NL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
