Zweifarbige Fichte Picea bicolor
Artikelnummer: 6992Produktdetailbeschreibung
Zweifarbige Fichte - dieses majestätische Nadelgehölz wird in der Gartenkultur für seine unverwechselbare Wuchsform und den faszinierenden Farbkontrast der Nadeln hoch geschätzt, der ihm einen Hauch von Exklusivität verleiht. Im Alter bildet der Baum eine breit kegelförmige, sehr dichte und gleichmäßige Krone, die unter optimalen Gartenbedingungen eine Höhe von 15–20 Metern bei einer Breite von 6–8 Metern erreichen kann. Die Nadeln sind oberseits sattgrün, während die Unterseite auffällige silbrig-weiße Spaltöffnungsstreifen trägt. Bei jeder Bewegung der Zweige im Wind entsteht so ein optischer Zweifarbeneffekt, der an ein sanftes silbriges Wogen erinnert. Der Zierwert des Baumes wird durch hängende, walzenförmige Zapfen deutlich gesteigert, die im jungen Stadium in einem auffälligen Weinrot leuchten und mit der Zeit zu Brauntönen ausreifen. Diese Art ist die ideale Wahl für weitläufige Gärten, in denen sie als dominanter Solitär zur Geltung kommt und in jeder Jahreszeit ganz natürlich die Blicke auf sich zieht. In Kompositionen harmoniert sie hervorragend mit anderen Fichten- und Tannenarten oder mit Laubsträuchern mit dunklerem Laub, die ihre besondere Textur und die Farbigkeit der Nadeln zur Geltung bringen. Picea bicolor gilt als sehr langlebiges Gehölz, das im Garten einen bleibenden Wert und ein unverwechselbares architektonisches Element darstellt, das mit zunehmendem Alter immer imposanter wird.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht längere Zeit vernässt. Am besten eignen sich Böden mit saurer bis schwach saurer Reaktion im Bereich von etwa pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen von Vorteil, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, insbesondere im städtischen Umfeld. Die Frosthärte liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Tief- und Hügellagen ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit im Boden eingesenktem Topf. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Triebwachstum fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit sich Wuchsform und Farbe voll entfalten können.
Autor: Nikol | Revision: 12.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | 2284900004773 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C3 |
| Form und Höhe: | 20–25 cm |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 20/FP/0108 D: PL |
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