Zitronenverbene 'Limoncello' Lippia citriodora 'Limoncello'
Artikelnummer: 9999497Produktdetailbeschreibung
Zitronenverbene 'Limoncello' - Die Zitronenverbene 'Limoncello' wird im Handel häufig als Lippia citriodora geführt, botanisch entspricht sie jedoch der Art Aloysia citrodora aus der Familie der Eisenkrautgewächse mit Herkunft in Südamerika. In wärmeren Regionen wächst sie als sommergrüner, fein verzweigter Strauch und kann ausgepflanzt etwa 1,5–2,5 m Höhe und Breite erreichen, im Kübel wird sie meist bei rund 0,6–1,2 m gehalten. Die Blätter sind schmal, lanzettlich, etwa 5–8 cm lang und stehen gegenständig oder zu dritt in Quirlen. Beim Zerreiben gibt das Blatt rasch ein Zitronenaroma frei, das auf ätherische Öle zurückgeht, an denen vor allem Citral und weitere Terpene beteiligt sind. Die Blätter enthalten außerdem Polyphenole wie Verbascosid und werden daher traditionell für Kräuteraufgüsse und Teemischungen verwendet. Geschmacklich wirken sie rein zitronig, ohne mentholigen Nachklang, und harmonieren gut mit Obst, Vanille und Zartbitterschokolade. Die Blätter werden frisch, getrocknet oder tiefgefroren verwendet, wobei das Trocknen in dünner Schicht im Schatten das Aroma besser bewahrt als das Trocknen in direkter Sonne. Von Juli bis August können luftige Rispen kleiner weißer bis hell lilafarbener Blüten erscheinen, die Insekten anlocken, im Kübel blüht die Pflanze jedoch oft spärlicher, sodass der Hauptwert im Blatt liegt. In der Gestaltung passt die Zitronenverbene gut zu Lavendel, Rosmarin oder Thymian auf einer sonnigen Kräuterterrasse und verträgt den Formschnitt zu einem kompakteren Strauch gut.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen empfiehlt sich ein vollsonniger, geschützter Standort, idealerweise an einer warmen Mauer oder in einem Innenhof, wo das Holz schneller ausreift. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer und durchlässig sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Im Kübel bewähren sich eine Drainageschicht und ein lockeres Substrat, da dauerhafte Staunässe zu Wurzelfäule führt. Gegossen wird regelmäßig, zwischen den einzelnen Gaben lässt man die Oberfläche jedoch leicht abtrocknen. Vom Frühjahr bis zur Mitte des Sommers ist eine mäßige Düngung sinnvoll, die die Bildung der Blattmasse fördert. Für eine bessere Verzweigung werden die Triebspitzen während der Saison entspitzt, im Frühjahr erfolgt ein Rückschnitt der verholzten Zweige, damit die Pflanze kompakt bleibt und sich leicht ernten lässt. Die Blätter werden von Juni bis September geerntet, am aromatischsten sind sie meist vor dem Ansatz der Knospen. Die Pflanze ist nur wenig frosthart und verträgt je nach Bedingungen etwa -5 bis 1 °C, in der Praxis überwintert sie jedoch sicher bei 5–10 °C an einem hellen Platz mit reduzierter Wassergabe. Im Winter wirft sie häufig die Blätter ab, was eine normale Reaktion auf das geringere Licht ist. Bei der Überwinterung empfiehlt es sich, das Gießen auf ein Minimum zu beschränken und die Pflanze auf Schädlinge zu kontrollieren. Die Pflanzung ins Freiland erfolgt nach dem Ende der Fröste, in der Regel ab Mai, mit einem Pflanzabstand von etwa 80–100 cm. Im Innenraum können Blattläuse, Weiße Fliegen oder Spinnmilben auftreten, die trockene Luft begünstigt, daher helfen eine höhere Luftfeuchtigkeit und regelmäßige Kontrolle.
Autor: Kristýna | Revision: 02.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900502545 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 60-80, 80-100, 100-120 |
| Blattfarbe: | Hellgrün |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lippia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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