Zitronengras - Cymbopogon citratus Cymbopogon citratus
Artikelnummer: 77603 999740 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Zitronengras - ein ausdauerndes tropisches Gras aus der Familie der Süßgräser, ursprünglich aus Südostasien und laut taxonomischen Datenbanken auch aus Südindien und Sri Lanka. Es bildet einen festen, horstbildenden Wuchs mit vielen verdickten Halmbasen, aus denen schmale, bis zu schwertförmige, graugrün Blätter mit scharfen Rändern wachsen. In warmen Regionen kann es bis zu 1,5 m hoch werden, unter tschechischen Bedingungen bei der Kultivierung im Topf normalerweise 0,6–1,2 m und breitet sich allmählich zu einem Horst von 0,4–0,8 m aus. Die Blüte erscheint im Spätsommer als fein verzweigte Rispe, blüht aber in Töpfen eher selten. Für die Küche werden hauptsächlich die verdickten unteren Halmteile und jungen Blätter geerntet. Der Geschmack ist rein zitrusartig ohne Säure, mit einem leicht würzigen Nachgeschmack, typisch für die thailändische und vietnamesische Küche, Brühen, Currys und Marinaden. Aus den Blättern werden Aufgüsse und Kräutermischungen zubereitet. Der Duft wird durch ätherische Öle mit hohem Citralgehalt erzeugt, die auch in der Aromatherapie und Kosmetik verwendet werden, ohne gesundheitsbezogene Angaben. Im Garten wirkt es als elegante „Fontäne“ von Blättern in der Kräuterecke, auf der Terrasse und am Hauseingang.
Anbau: Benötigt einen möglichst sonnigen und warmen Standort, idealerweise windgeschützt an einer Mauer oder auf einem beheizten Balkon. Das Substrat ist durchlässig, aber nährstoffreich, mit Zusätzen von Sand oder Perlit, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6–7,5. Die Bewässerung ist regelmäßig, besonders im Topf, Staunässe fördert jedoch Wurzelfäule, daher sind Drainage und Abfluss von überschüssigem Wasser wichtig. Während des Wachstums ist eine mäßige Düngung einmal alle 2–3 Wochen mit organischem Dünger vorteilhaft, bei essbaren Teilen sollte auf hohe Stickstoffgaben verzichtet werden. Der Bestand wird durch Ernte und Kürzen der Blätter erhalten, im Frühjahr werden die Horste oft geteilt, was die Verjüngung fördert. Die Pflanzen werden üblicherweise nach Mitte Mai ins Freie gestellt, die Pflanzung in Gefäße ist von April bis September ratsam. Die Ernte von Stängeln und Blättern erfolgt meist von Juni bis Oktober, wenn sie das ausgeprägteste Aroma haben. Sie verträgt keinen Frost, schon kurzzeitige Temperaturen unter 0 °C verursachen Schäden, daher wird sie für den Winter in einen hellen Raum bei etwa 10–15 °C gebracht und die Bewässerung auf die Erhaltung eines leicht feuchten Ballens beschränkt. Im Beet wird sie eher als einjährige Pflanze kultiviert, mit einem Pflanzabstand von etwa 50–70 cm, also etwa 2–4 Pflanzen pro m². Im Innenbereich können Blattläuse, Weiße Fliegen und Spinnmilben auftreten, wobei viel Licht und nicht zu trockene Luft den Problemen entgegenwirken. Im Topf bewährt sich ein Kübel von mindestens 25–35 cm Breite, damit der Horst die Feuchtigkeit besser hält. Bei der Ernte werden die äußeren, gut verstärkten Stängel an der Basis abgeschnitten, in der Küche wird hauptsächlich der weiße Teil verwendet, die Blätter eignen sich zur Infusion für Tee und Brühen.
Autor: Nikol | Revision: 19.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100-120 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cymbopogon B: CZ-4282 C: 26/FP/0040 D: IT |
| Plant Passport 2: | A: Cymbopogon B: CZ-4282 C: 26/FP/0048 D: IT |
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