Zitronatzitrone 'Buddhas Hand' Citrus medica var. sarcodactylis
Artikelnummer: 37603 37602 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Zitronatzitrone 'Buddhas Hand' - eine Sorte der Zitronatzitrone aus Asien, die meist mit dem Nordosten Indiens und mit China in Verbindung gebracht wird und sich von dort in weitere subtropische Gebiete verbreitet hat. Sie bildet einen dicht verzweigten, immergrünen Strauch oder kleinen Baum mit unregelmäßigem Wuchs, im Kübel meist 1,5 bis 2,5 m hoch und etwa 1 bis 1,8 m breit. Die Triebe sind häufig bedornt, die Blätter groß, elliptisch, ledrig und beim Zerreiben stark aromatisch. Von Mai bis August, mitunter auch länger, erscheinen weiße, außen violett überhauchte Blüten mit intensivem Zitrusduft. Markantestes Merkmal sind die fingerförmig geteilten Früchte, die sich während der Reife von Grün zu leuchtendem Gelb verfärben. Im Unterschied zu Zitronen und Limetten enthalten sie nur sehr wenig Fruchtfleisch und Saft, ihren eigentlichen Wert bilden daher die kräftig aromatische Schale und die weiße innere Schicht ohne ausgeprägte Bitterkeit. Die Früchte werden für kandierte Zitrusschale, Marmeladen, Sirupe, Liköre und Desserts verwendet sowie zur Beduftung von Innenräumen. Sie enthalten Vitamin C, Ballaststoffe und einen hohen Anteil ätherischer Öle in der Fruchtschale. Geschätzt wird die Sorte vor allem als Nutz- und Sammlerpflanze, die zur Blütezeit ebenso dekorativ wirkt wie während der Fruchtreife. In der Gestaltung kommt sie als Solitär im Kübel, im Wintergarten oder im beheizten Gewächshaus zur Geltung, wo ihre Früchte an eine skulptural geformte Hand erinnern.
Anbau: In Deutschland wird 'Buddhas Hand' als mobile Zitruspflanze kultiviert, da sie keinen Frost verträgt und bereits bei Temperaturen um 0 bis -3 °C Schaden nehmen kann. Am besten gedeiht sie in voller Sonne, an einem windgeschützten Standort und in durchlässiger Zitruserde mit Drainage bei einem pH-Wert von etwa 5,5 bis 6,8. Vom Frühjahr bis Ende Sommer ist regelmäßiges Gießen erforderlich, das Substrat sollte jedoch nicht dauerhaft vernässt sein. Während des Wachstums empfiehlt sich eine Düngung mit Zitrusdünger mit erhöhtem Kaliumanteil und Spurenelementen. Das Umtopfen erfolgt am besten von März bis Mai, bei älteren Pflanzen je nach Durchwurzelung des Gefäßes. Von Mai bis September kann die Pflanze an einem geschützten Platz im Freien stehen, im Herbst wird sie in einen hellen Raum gebracht. Für die Überwinterung eignet sich ein Bereich von etwa 5 bis 12 °C, bei höheren Temperaturen ist möglichst viel Licht nötig, da es sonst zum Blattfall kommen kann. Der Schnitt ist überwiegend ein Formschnitt nach der Ernte oder im Frühjahr und betrifft verdichtende oder beschädigte Triebe. Die Ernte erfolgt meist von Oktober bis Januar, je nach Wärme und Länge der Vegetationszeit mitunter bis Februar. Mögliche Schädlinge sind Spinnmilben, Napfschildläuse, Schmierläuse und Blattläuse, bei Staunässe auch Wurzelfäule. Kurzzeitige Trockenheit verträgt die Sorte schlechter als Kumquats, daher gedeiht sie am besten bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und einer Mulchschicht auf der Topfoberfläche. Für Einsteiger ist es ratsam, auf allmähliche Übergänge zwischen Innenraum und Freilandstandort zu achten.
Autor: Kristýna | Revision: 12.03. 2026
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zitruspflanzen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zitruspflanzen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Citrus B: CZ-4282 C: 21/FP/0091 D: IT |
| Plant Pasport 2: | A: Citrus B: CZ-4282 C: 23/FP/0086 D: IT |
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