Zierapfel 'Szafer' Malus x zumi 'Szafer'
Artikelnummer: 727752Produktdetailbeschreibung
Zierapfel 'Szafer' – eine polnische Sorte, die von Antoni Wróblewski im Arboretum Kórnik gezüchtet und seit 1938 aufgeführt wurde. In einigen älteren Sammlungen erscheint sie auch unter der Bezeichnung Malus × purpurea, in aktuellen polnischen Verzeichnissen wird sie jedoch als Malus × zumi 'Szafer' geführt. Sie bildet einen kleineren Laubbaum oder einen mehrstämmigen Strauch mit einer breit rundlichen Krone und erreicht im Alter eine Höhe von etwa 4–6 m sowie eine Breite von ca. 3–5 m. Die jungen Blätter weisen beim Austrieb einen kirschbraunen bis bronzenen Schimmer auf, verfärben sich im Laufe der Saison allmählich grün und werden im Herbst gelb. Die Blüten öffnen sich von April bis Mai fast zeitgleich mit dem Blattaustrieb. Sie sind relativ groß, etwa 5–6 cm im Durchmesser, hellrosa mit einem zarten fliederfarbenen Ton und sorgen für einen beeindruckenden Frühlingseffekt. Die Blüte ist attraktiv für Bienen und andere bestäubende Insekten. Nach der Blüte entwickeln sich kleine, dekorative Äpfel in dunkelroter bis kastanienbrauner Farbe. Diese können lange bis in den Winter hinein, manchmal bis Januar, an den Zweigen bleiben und stellen nach dem Laubfall ein markantes farbiges Element dar. Die Früchte sind primär für die Zierde und als Nahrung für Vögel bestimmt. Die Sorte eignet sich hervorragend als Solitär auf einer Rasenfläche, im Vorgarten, in größeren Mischpflanzungen oder in naturnah gestalteten Gärten.
Anbau: Die Kornelkirsche gehört aufgrund ihrer Ansprüche zu den wärmeliebenden Obstgehölzen auf kalkhaltigen Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder schwach alkalischen Böden, an sonnigen, offenen Standorten, an südlichen, südöstlichen und südwestlichen Hängen. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und sich mit Feuchtigkeit versorgen kann auch bei ungleichmäßiger Niederschlagsverteilung. Nur während der Fruchtreife benötigt sie mehr Feuchtigkeit, was saisonal von August bis September der Fall ist. Sie ist im Holz und in der Blüte voll frostbeständig. Wir können sie erfolgreich bis zu einer Höhenlage von 600 m anbauen. Kühle Lagen, insbesondere solche mit häufigem Nebelvorkommen, sind für ihn weniger geeignet. Er verträgt auch keine Beschattung oder keinen Halbschatten. Insbesondere nach der Pflanzung während der Erziehungsphase ist ein tiefer Schnitt erforderlich. Beim Pflanzen eines Strauches werden 3–5 Hauptäste belassen, die etwa um ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt werden. Der Schnitt wird in den ersten drei Anbaujahren wiederholt. Beim Pflanzen eines veredelten Kornelkirschenbaums kann eine Krone mit oder ohne Leittrieb (hohle Krone) ähnlich wie bei Kernobst oder Steinobst erzogen werden. Da der Kornelkirschbaum auf einjährigem Holz trägt, dessen Produktion von Natur aus ausreichend ist, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauches oder der Krone. In der Volksmedizin werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden, insbesondere bei Darmproblemen, sowohl akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfe) als auch chronischen, empfohlen. Die heilenden Wirkungen der Kornelkirschenfrüchte sind seit der Antike bekannt. Alle Teile der Pflanze (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte) sind in dieser Hinsicht nutzbar. Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet. Die Früchte können bei Darmerkrankungen eingesetzt werden. Medikamente aus Blättern, Blüten und Früchten können zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Anämie, Leber- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden. Frischer, eingedickter Saft aus den Früchten wird zur Behandlung von Diabetes verwendet. Eingedickter Saft wird in der traditionellen Medizin auch zur Behandlung von Hauterkrankungen verwendet. Das Fruchtfleisch der Kornelkirschen und das aus den Kernen gewonnene Öl sind zur Behandlung und Regeneration von geschädigtem Hautgewebe geeignet. Kornelkirschenfrüchte können auch mit anderen, weniger wertvollen Obstsorten kombiniert werden. In Südwesteuropa werden Kornelkirschenfrüchte gerne zu Kompott und Konfitüre verarbeitet. Kulinarisch interessant ist die Verwendung von Kornelkirschen in gemischten Kompotten mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wildgerichten. Die Früchte werden auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Getrocknetes, gemahlenes Fruchtfleisch wird auch zum Bestreuen von Spießbraten verwendet. Aus getrockneten Kornelkirschen wird, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereitet. Aus den Früchten wird auch ein schmackhafter Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Schnaps verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Substanzen enthalten Kornelkirschenfrüchte auch eine hohe Menge an Säuren und Pektin, die die Gelierfähigkeit beeinflussen. Die Kornelkirsche wird daher logischerweise seit Jahrhunderten für die Zubereitung von Marmeladen, Gelees und Kompotten verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist es meist notwendig, ausreichend Zucker hinzuzufügen.
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zierapfel (Malus) |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900329173 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/ |
| Verpackung: | wurzelnackter Setzling |
| Base: | M7 |
| Plant Passport: | A: Malus B: CZ-4282 C: 22/FP/0161 D: PL |
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