Zierapfel 'Royalty' Malus 'Royalty'

Artikelnummer: 82862
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Prachtvolles, dunkelpurpurnes Laub mit hohem Glanz und satt rubinrote Blüten charakterisieren diesen Baum. Malus 'Royalty' wächst langsamer und bildet im Alter eine sehr kompakte, symmetrische und breitkegelförmige Krone mit einer Höhe von 4,0 bis 5,5 Metern und einer Breite von 3,0 bis 4,0 Metern. Der Hauptvorteil für den Gärtner ist die Beständigkeit der dunklen Färbung, die im Sommer nicht grün wird, sowie eine hervorragende Frosthärte. Im Mai ergänzen die Blätter die honiggebenden Blüten, die intensiv Bienen anlocken. Kleine, dunkelrote bis purpurfarbene Äpfel bleiben lange bis in den Winter hinein an den Stielen. Im Vergleich zu gewöhnlichen Sorten bewahrt er einen ausgeprägteren Farbkontrast, was die Pflanzung in exklusiven Solitärpositionen erleichtert.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Apfelbaum 'Royalty' – eine historisch bewährte und hochgeschätzte Zierapfelsorte, die um 1958 in der Forschungsstation Sutherland in Kanada gezüchtet wurde. Dieser sommergrüne Laubbaum aus der Familie der Rosengewächse besticht durch seinen eleganten Habitus, der sich in der Jugend durch kompaktes Wachstum auszeichnet, während er im Alter eine dichte, breit-kegelförmige bis abgerundete Krone bildet. Die Pflanze erreicht eine Endhöhe von 4,0–5,5 Metern und eine Breite von 3,0–4,0 Metern, was sie ideal für die Anpflanzung in mittelgroßen Gärten, Vorgärten sowie in städtischen Parks macht. Die wechselständigen, eiförmigen Blätter haben eine satte purpurweine Farbe mit einem ausgeprägten Glanz, wobei sie diese Färbung über die gesamte Vegetationsperiode bis zum herbstlichen Laubfall beibehalten. Im Laufe des Mai öffnen sich aus dunklen Knospen dichte Trauben fünfzähligen Blüten mit einem Durchmesser von etwa 3,5–4,0 cm, die eine satte rubin- bis purpurrote Farbe aufweisen. Die Blüten sind stark bienenanlockend und verströmen einen zarten Duft. Gegen Ende des Sommers entwickeln sich daraus reichlich kugelige kleine Äpfel mit einem Durchmesser von etwa 1,5 cm, die durch ihre dunkelrote bis purpurne Farbe bestechen. Die Früchte wachsen in dichten Gruppen, sind essbar und weisen einen hohen Anteil an Pektin, Fruchtsäuren und Vitamin C auf. Aufgrund ihres säuerlichen und herben Geschmacks sind sie weniger für den Direktverzehr geeignet, jedoch ideal für die Verarbeitung zu hausgemachten Gelees, Kompotts oder als herbstliche Dekoration. Sie bleiben lange bis in den Winter hinein an den Zweigen und dienen den Vögeln als wertvolle Nahrungsquelle. In Gartenkompositionen findet sie Verwendung als Solitär auf einer Rasenfläche oder in Kombination mit kontrastreich hellen Koniferen.

Kultivierung: Bevorzugt volle Sonne, eventuell lichten Halbschatten, in voller Sonne ist der Blütenansatz und die Fruchtfärbung am ausgeprägtesten. Am besten ist ein tiefgründiger, humoser und durchlässiger Boden mit mittlerer Feuchtigkeit und guter Drainage, idealerweise im pH-Bereich von 6,0–7,5. In schwereren Lehmböden ist das Einarbeiten von Kies oder grober organischer Substanz vorteilhaft; auf sehr trockenen Standorten hilft Mulch, der die Feuchtigkeit stabilisiert. Die Pflanzen werden am häufigsten von März bis November je nach Ballentyp gepflanzt, nach der Pflanzung wird eine regelmäßigere Bewässerung empfohlen, insbesondere in den ersten beiden Vegetationsperioden. Nach dem Anwurzeln verträgt sie kurzzeitige Trockenheit, langanhaltende Trockenheit reduziert jedoch die Blüte und die Fruchtgröße. Eine mäßige Düngung im Frühjahr ist normalerweise ausreichend; bei Überdüngung mit Stickstoff steigt die Empfindlichkeit gegenüber Blattläusen. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und später Auslichtungsschnitte, die nach der Blüte oder im Vorfrühling durchgeführt werden, damit die Krone luftig bleibt und nach Regen schnell abtrocknet. Im tschechischen Klima handelt es sich um ein zuverlässig frosthartes Gehölz bis ca. −29 °C, junge Bäume gedeihen jedoch im Windschatten ohne späte Frostsenken. Für Solitärpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 4–5 m zu anderen Gehölzen eingehalten, in freier gewachsenen Hecken bewegt sich der Abstand zwischen den Pflanzen etwa 1–1,5 m. Zu den möglichen Schädlingen gehören Blattläuse und Wickler, unter den Krankheiten können in ungünstigen Jahren Schorf oder Mehltau auftreten, dennoch ist ein Eingriff nur ausnahmsweise erforderlich.

Autor: Kristýna | Revision: 01.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zierapfel (Malus)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 24/FP/0021 D: NL

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