Zierapfel 'Mokum' Malus 'Mokum'

Artikelnummer: 103538
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Dunkelpurpurnes Laub der austreibenden Triebe und kräftig rosa Blüten definieren die visuelle Attraktivität dieses Baumes. Malus 'Mokum' wächst mittelsstark und bildet in der Vollreife eine aufrechte, vasenförmige Krone mit einer Höhe von 5,0 bis 7,0 Metern und einer Breite von 3,0 bis 4,0 Metern. Der Hauptvorteil für den Gärtner ist die außergewöhnliche Farbvariabilität im Laufe des Jahres, gepaart mit einer hohen Krankheitsresistenz. Die Blätter färben sich im Sommer bronzegrün und gelben im Herbst. Duftende Blüten im Mai locken Bestäuber an. Kleine purpurrote Äpfel bleiben auch nach dem Laubfall an den Stielen erhalten. Im Vergleich zu gewöhnlichen grünblättrigen Arten bietet er einen markanten Farbkontrast in der Gartenkomposition und eignet sich hervorragend für sonnige Standorte.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Zierapfel 'Mokum' – ein moderner, hochgeschätzter Kultivar des Zierapfels, der in den Niederlanden von Henricus J. Grootendorstem in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gezüchtet wurde. Dieser sommergrüne, laubabwerfende Baum aus der Familie der Rosengewächse zeichnet sich durch einen kompakten Wuchs und eine elegante, aufrechte Krone in Vasenform aus, die sich mit dem Alter leicht weitet. Die Pflanze erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von 5,0–7,0 Metern und eine Breite von 3,0–4,0 Metern, wodurch sie ideal für private Gärten, Straßenalleen sowie Stadtparks geeignet ist. Die wechselständigen Blätter sind beim Austrieb intensiv purpurbraun bis weinrot, gehen im Sommer in ein dunkelbronzegrünes Farbspektrum mit rötlicher Nervatur über und färben sich im Herbst orange-gelb. Im Mai hüllt sich die Krone in eine Pracht großer, satt purpurrosa Blüten mit einem Durchmesser von etwa 4,0 Zentimetern. Die Blüten wachsen in dichten Trauben, verströmen einen zarten, süßlichen Duft und dienen als wichtige Nektarquelle für Bienen. Ende des Sommers reifen kleine, kugelige Äpfel mit einem Durchmesser von 1,2 bis 1,5 cm heran, die eine dunkelrote bis purpurfarbene Färbung aufweisen. Die Früchte sind essbar und enthalten eine hohe Menge an natürlichen Säuren, Vitaminen und Pektin. Für den direkten Verzehr sind sie zu herb, eignen sich jedoch hervorragend für die Herstellung von hausgemachten Marmeladen und dekorativen Gelees. Die Früchte bleiben lange bis in den Winter hinein am Baum, wo sie als ästhetisches Element dienen und eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel darstellen. In der Gartenarchitektur wird sie als dominanter Solitär oder in kontrastreichen Gruppen mit hellgrünen Sträuchern verwendet.

Pflege: Bevorzugt volle Sonne, gegebenenfalls leichter Halbschatten, in voller Sonne ist der Blütenansatz und die Fruchtfärbung am ausgeprägtesten. Am besten ist ein tiefgründiger, humoser und durchlässiger Boden mit mittlerer Feuchtigkeit und guter Drainage, idealerweise im pH-Bereich von 6,0–7,5. In schwereren Lehmböden ist das Einarbeiten von Kies oder grober organischer Substanz vorteilhaft; auf sehr trockenen Standorten hilft Mulch, der die Feuchtigkeit stabilisiert. Die Pflanzen werden am häufigsten von März bis November je nach Ballentyp gepflanzt, nach der Pflanzung wird eine regelmäßigere Bewässerung empfohlen, insbesondere in den ersten beiden Vegetationsperioden. Nach dem Anwurzeln verträgt sie kurzzeitige Trockenheit, langanhaltende Trockenheit reduziert jedoch die Blüte und die Fruchtgröße. Eine mäßige Düngung im Frühjahr ist normalerweise ausreichend; bei Überdüngung mit Stickstoff steigt die Empfindlichkeit gegenüber Blattläusen. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und später Auslichtungsschnitte, die nach der Blüte oder im Vorfrühling durchgeführt werden, damit die Krone luftig bleibt und nach Regen schnell abtrocknet. Im tschechischen Klima handelt es sich um ein zuverlässig frosthartes Gehölz bis ca. −29 °C, junge Bäume gedeihen jedoch im Windschatten ohne späte Frostsenken. Für Solitärpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 4–5 m zu anderen Gehölzen eingehalten, in freier gewachsenen Hecken bewegt sich der Abstand zwischen den Pflanzen etwa 1–1,5 m. Zu den möglichen Schädlingen gehören Blattläuse und Wickler, unter den Krankheiten können in ungünstigen Jahren Schorf oder Mehltau auftreten, dennoch ist ein Eingriff nur ausnahmsweise erforderlich.

Autor: Kristýna | Revision: 01.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Solitärgehölze & Großbäume
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Verpackung: Verpackung/Container
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 24/FP/0021 D: NL
Plant Passport 2: A: Malus B: CZ-4282 C: 22/FP/0028 D: NL

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