Zierapfel 'Adirondack' Malus 'Adirondack'

Artikelnummer: 89087
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Eine formschöne Krone mit leicht schräg aufsteigenden Ästen und ein reicher Ansatz an dauerhaften Blüten zieren diesen Baum. Er wächst als regelmäßig verzweigter Strauch mit einer Höhe von 2,0 bis 4,0 Metern oder als veredelter kleiner Baum, der im Alter bis zu 6,0 Meter erreicht. Der Hauptvorteil für den Gärtner ist der natürlich schmal-trichterförmige Habitus in Verbindung mit einer angeborenen Resistenz gegen Schorf und Mehltau, was die Pflege ohne chemischen Pflanzenschutz erleichtert. Frischgrüne Blätter werden im Mai durch duftende weiße Blüten ergänzt, die intensiv Bienen anlocken. Dieser laubabwerfende Baum eignet sich hervorragend für das städtische Umfeld sowie für kleinere Vorgärten. Die kleinen Früchte dienen als Dekoration und als Winterfutter für Vögel.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Zierapfel 'Adirondack' - eine hochgeschätzte Sorte des Zierapfels, die im U.S. National Arboretum in Washington, D.C. gezüchtet und dort 1974 vom Züchter Donald Egolf ausgewählt wurde. Er wurde 1987 in die Kultur eingeführt und erhielt die prestigeträchtige Auszeichnung Award of Garden Merit der britischen Royal Horticultural Society. Diese sommergrüne, laubabwerfende Art aus der Familie der Rosengewächse zeichnet sich durch ein regelmäßiges Wachstum und einen sehr ordentlichen Habitus aus. Die Pflanze bildet dichte Sträucher, die eine Höhe von 2,0–4,0 Metern erreichen, wobei Stammveredelungen unter optimalen Bedingungen bis zu 6,0 Meter hoch werden können. Die Kronenbreite liegt im ausgewachsenen Zustand zwischen 1,8–2,4 Metern. Die Zweige steigen leicht schräg auf und bilden eine charakteristische, schmale trichterförmige Gestalt, die sich hervorragend auch für räumlich begrenzte Gärten eignet. Die wechselständigen, eiförmigen Blätter haben eine sattgrüne Farbe mit fein gesägtem Rand; im Herbst färben sie sich in leuchtend gelben bis orangefarbenen Tönen und fallen ab. Im Laufe des Mai öffnen sich aus dunkelkarminroten Knospen dichte Trauben großer, reinweißer, fünfzähliger Blüten. Diese Blüten sind stark bienenanziehend und verströmen einen angenehmen Duft. Gegen Ende des Sommers entwickeln sich aus den Blüten kleine, kugelige Äpfelchen mit einem Durchmesser von etwa 1,2 Zentimetern, die eine leuchtend orangerote Farbe haben. Die Früchte wachsen in dichten Gruppen, bleiben lange bis in den Winter an den Zweigen und fallen nicht ab. Obwohl die Früchte essbar sind, werden sie aufgrund ihres herben Geschmacks in der Küche nicht zum direkten Verzehr genutzt, sondern stellen eine wertvolle Nahrungsquelle für Vögel dar. In Gartenkompositionen wird sie als Solitär auf dem Rasen oder als vertikale Dominante in Staudenbeeten eingesetzt.

Kultivierung: Bevorzugt volle Sonne, eventuell lichten Halbschatten, in voller Sonne ist der Blütenansatz und die Fruchtfärbung am ausgeprägtesten. Am besten ist ein tiefgründiger, humoser und durchlässiger Boden mit mittlerer Feuchtigkeit und guter Drainage, idealerweise im pH-Bereich von 6,0–7,5. In schwereren Lehmböden ist das Einarbeiten von Kies oder grober organischer Substanz vorteilhaft; auf sehr trockenen Standorten hilft Mulch, der die Feuchtigkeit stabilisiert. Die Pflanzen werden am häufigsten von März bis November je nach Ballentyp gepflanzt, nach der Pflanzung wird eine regelmäßigere Bewässerung empfohlen, insbesondere in den ersten beiden Vegetationsperioden. Nach dem Anwurzeln verträgt sie kurzzeitige Trockenheit, langanhaltende Trockenheit reduziert jedoch die Blüte und die Fruchtgröße. Eine mäßige Düngung im Frühjahr ist normalerweise ausreichend; bei Überdüngung mit Stickstoff steigt die Empfindlichkeit gegenüber Blattläusen. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und später Auslichtungsschnitte, die nach der Blüte oder im Vorfrühling durchgeführt werden, damit die Krone luftig bleibt und nach Regen schnell abtrocknet. Im tschechischen Klima handelt es sich um ein zuverlässig frosthartes Gehölz bis ca. −29 °C, junge Bäume gedeihen jedoch im Windschatten ohne späte Frostsenken. Für Solitärpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 4–5 m zu anderen Gehölzen eingehalten, in freier gewachsenen Hecken bewegt sich der Abstand zwischen den Pflanzen etwa 1–1,5 m. Zu den möglichen Schädlingen gehören Blattläuse und Wickler, unter den Krankheiten können in ungünstigen Jahren Schorf oder Mehltau auftreten, dennoch ist ein Eingriff nur ausnahmsweise erforderlich.

Autor: Kristina | Revision: 29.05.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zierapfel (Malus)
Gewicht: 1 kg
EAN: 2284900205545
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: wurzelnackter Setzling
Base: M7
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 22/FP/0161 D: PL
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