Wurmfarn 'Crispa-Cristata' - Dryopteris filix-mas 'Crispa-Cristata' Dryopteris filix-mas 'Crispa-Cristata'
Artikelnummer: 3317Detaillierte Produktbeschreibung
Männlicher Wurmfarn 'Crispa-Cristata' - eine Gartenform des Männlichen Wurmfarns, geschätzt für seine auffallend gewellten Ränder und die kammartig gefiederten Blättchenenden. Die Sorte gehört zu den seit langem kultivierten europäischen Auslesen und wird für ihr stabiles Aussehen geschätzt, das sich auch im Halbschatten nicht verändert. Er wächst aus einem kurzen Rhizom und bildet dichte Horste, die im Erwachsenenalter etwa 50–80 cm hoch und 40–60 cm breit werden. Die Blätter treiben im Frühling aus eingerollten Wedeln aus, bleiben im Sommer frischgrün und bilden auf der Unterseite in Reihen angeordnete Sporenlager. Die Kräuselung ist hauptsächlich an den Rändern und an den Spitzen sichtbar, wo sich die Blättchen in feine Kämme verzweigen, sodass auch ein einfarbiges Grün plastisch wirkt. In der Komposition wirkt er als Kontrast zu großblättrigen Stauden, z. B. Funkien, Rodgersien oder Christrosen, und mildert den Übergang zwischen Gehölzen und Unterwuchs. Er lässt sich gut mit Lungenkraut, Purpurglöckchen und Frühlingszwiebelblumen kombinieren, die noch vor der vollen Entfaltung der Farnblätter blühen. Wie die Art ist die Pflanze beim Verzehr ungeeignet und das Rhizom enthält Bitterstoffe, die historisch in der Volksmedizin verwendet wurden. In milden Wintern kann ein Teil des Laubes bis ins Frühjahr erhalten bleiben, aber nach nassem Schnee brechen die Blätter oft ab und der Horst wartet auf neues Austreiben.
Anbau: Bewährt sich im Halbschatten bis Schatten, windgeschützt und in einem ruhigeren Mikroklima mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel unter lichten Gehölzen. Der Boden ist am besten humos, nährstoffreich und dauerhaft frisch, aber gleichzeitig durchlässig. Eine gute Drainage ist wichtig, da Staunässe im Winter das Rhizom schädigt. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanzung gedeiht am besten von März bis Mai und erneut von September bis Oktober, bei Sommerpflanzung ist eine häufigere Bewässerung ratsam. Die Bewässerung ist im ersten Jahr und bei längeren Trockenperioden entscheidend. Nach dem Anwurzeln verträgt sie kurze Trockenheit, aber langanhaltende Trockenheit führt zu verkürzten und vertrockneten Blättern. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Der Schnitt bezieht sich auf das Entfernen alter und beschädigter Blätter Ende Winter oder Anfang Frühling, damit die neuen Wedel sauber austreiben. Eine Mulchschicht aus Blattkompost oder feiner Rinde stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Topf ist in einem tieferen Topf mit einer Drainageschicht und einem humusreichen Substrat mit grober Beimischung möglich, im Winter ist es entscheidend, Überwässerung zu vermeiden. Es handelt sich um einen Sporen produzierenden Farn ohne Blüte und ohne Ernte. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Horste wird mit etwa -28 bis -30 °C angegeben, die Blätter können bei Kahlfrost bereits um -10 bis -15 °C Schaden nehmen. Empfohlene Pflanzabstände sind 45–60 cm, je nach der Zielgröße des Horstes. Bei schlechter Luftzirkulation können Fleckenbildung oder Mehltau auftreten, bei Staunässe Rhizomfäule. Schädlinge: Schnecken befallen junge Triebe, in Töpfen manchmal Dickmaulrüssler. Für Anfänger ist gleichmässige Feuchtigkeit ohne Überwässerung am zuverlässigsten.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 21.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne |
|---|---|
| EAN: | 2284900074448 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 40-60, 60-80 |
| Blütenfarbe: | Keine Blume/Unscheinbare Blume |
| Blattfarbe: | Hellgrün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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