Wulfen-Wolfsmilch Euphorbia characias ssp. wulfenii
Artikelnummer: 100163Produktdetailbeschreibung
Wulfen-Wolfsmilch - ein immergrüner Halbstrauch, der von Südfrankreich über den Mittelmeerraum bis in die Südwesttürkei beheimatet ist, wo er an steinigen, oft kalkhaltigen Hängen und in lichtem Buschland wächst. Im Vergleich zur typischen Unterart hat er meist kräftiger gelbe Blütenstände und robustere Blätter. Er bildet feste, aufrechte Triebe aus einer verholzten Basis und erreicht unter mitteleuropäischen Bedingungen meist eine Höhe von 100–150 cm und eine Breite von 80–120 cm. Die Blätter sind schmal, blaugrau bis graublau, etwa 6–12 cm lang, dicht um die Triebe angeordnet und verleihen der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit eine architektonische Wirkung. Von April bis Juni entfalten sich an den Triebenden auffällige, walzenförmige Blütenstände von etwa 10–20 cm Länge. Sie bestehen aus winzigen Blüten, die von gelbgrünen Hochblättern und Nektardrüsen umgeben sind, welche einen dunkleren bis purpurnen Hauch aufweisen können. Die Blütenstände liefern Nektar und Pollen, daher ist die Pflanze bienenfreundlich und fügt sich gut in Pflanzungen zur Förderung von Bestäubern ein. Nach der Blüte bilden sich Samenkapseln, die sich in warmen Lagen gelegentlich selbst aussäen und ältere, kurzlebige Triebe ersetzen können. Wolfsmilcharten enthalten einen hautreizenden Milchsaft, daher werden beim Schnitt und bei der Handhabung Handschuhe getragen und die Augen vor Spritzern geschützt. In der Gestaltung findet sie ihren Platz in Kies- und Mittelmeerbeeten, zusammen mit Ziergräsern, Salbei, Lavendel, Sonnenhut oder graulaubigen Arten der Gattungen Perovskia und Helichrysum.
Anbau: Als Standort eignen sich volle Sonne und eine warme, geschützte Lage, idealerweise an einer Mauer oder an einem leichten Hang, wo das Wasser besser abfließt. Am besten ist ein eher magerer, steiniger bis sandig-lehmiger Boden mit ausgeprägter Drainage und einem pH-Wert von etwa 6,5–8. Eine Mulchschicht aus Kies hält den Wurzelhals trocken und unterdrückt Unkraut. Nach dem Anwachsen wird das Gießen eingeschränkt, die Pflanze verträgt Trockenheit und kurze sommerliche Dürreperioden gut, winterliche Nässe ist dagegen eine häufige Ursache für Ausfälle. Die Düngung erfolgt zurückhaltend, im Frühjahr genügt meist eine kleine Gabe Kompost oder ein Langzeitdünger, zu viel Stickstoff führt zu weichem Wuchs. Verblühte Triebe werden nach dem Ende der Blüte an der Basis entfernt, um den Austrieb neuer Triebe aus dem verholzten Teil zu fördern, zugleich wird so unerwünschte Selbstaussaat begrenzt. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober bei frostfreiem Boden, mit einem Pflanzabstand von 80–100 cm, was etwa 1 Pflanze pro m² entspricht. Im Kübel gedeiht sie in mineralischem Substrat, die Überwinterung gelingt an einem geschützten Platz ohne Staunässe zuverlässiger. Die Frosthärte wird mit etwa -18 °C angegeben, die Zuverlässigkeit steigt mit trockenem Boden im Winter und einem leichten Winterschutz in kälteren Regionen. Möglich sind Blattläuse an jungen Triebspitzen und Fäulnis bei Nässe, ansonsten ist die Wolfsmilch widerstandsfähig und langlebig.
Autor: Kristýna | Revision: 07.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch E) |
|---|---|
| EAN: | 2284900217777 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 120-140, 140-160, 100-120 |
| Blütenfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Euphorbia B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
